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April

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 VfL-Staffel läuft auf Bronzeplatz

 

Es dauerte schon ein wenig bis Michelle Kipp, Swantje und Neele Harms realisiert hatten, dass sie bei den Landesmeisterschaften in Neustadt/Rübenberge über 3x 800 m auf den dritten Platz gelaufen waren und sich darüber freuen konnten. Eigentlich hatte man sich eine deutlich schnellere Zeit als in der Vorwoche bei den Bezirksmeisterschaften vorgenommen. Dass man am Ende in 7:34,61 sogar 55/100 langsamer war als in Ihrhove sorgte am Anfang doch ein wenig für Enttäuschung.

 

Startläuferin Swantje Harms war anzumerken, dass sie sich noch nicht wieder ganz erholt hatte von der Vorwoche und so blieb sie mehr als fünf Sekunden über ihrer in Ihrhove aufgestellten persönlichen Bestzeit. Das hatte zur Folge, dass ihre Schwester Neele sehr weit hinten im Feld den Staffelstab übernehmen musste und in der Folge einige zusätzliche Meter, aufgrund von mehreren Überholmanövern, zu laufen hatte. Sie lief fast exakt ihre Zeit von Ihrhove. „Eigentlich hatte ich das Gefühl deutlich schneller gelaufen zu sein als letzte Woche“, befand die VfLerin die am Donnerstag 19 Jahre alt geworden ist und sich gerne eine schnellere Zeit als nachträgliches Geburtstagsgeschenk gewünscht hätte.

 

Schlussläuferin Michelle Kipp konnte schon kurz nach der Staffelübernahme die vor ihr laufende Läuferin überholen und einige Meter zwischen sich legen, so dass diese keine Chance mehr hatte ihr gefährlich zu werden. Kipp, die mit ihrer Zeit aus der Vorwoche alles andere als zufrieden war, verbesserte sich gleich um mehr als vier Sekunden und sorgte am Ende dafür, dass man nur unwesentlich langsamer als bei den Bezirksmeisterschaften war.

 

Gute Zeiten und Platzierungen erliefen sich über 5000 m Jürgen Jeske (21:56) als fünfter in der M55 und Hermann Karl Harms (24:57) als Vizemeister in der M75.

 

Guter Start für Peter Fuchs in die neue Bahnsaison

 

Eine Woche nach dem Gewinn der Bezirksmeisterschaft mit der 4x 400 m Staffel ging Peter Fuchs beim 23. Läufertag in Delmenhorst an den Start. Über 100 m und die Meile konnte er schon zu Beginn der Saison seine Zeiten aus dem Vorjahr deutlich verbessern. Die 100 m lief er in 15,06 und war damit 51/100 schneller als im Vorjahr. Um sechs Sekunden verbesserte er seinen persönlichen Altersklassenrekord auf 6:17,54 über die Meile.

 

Katharina Voigt läuft in Hamburg zum Vereins- und Stadtrekord

 

Schneller als Katharina Voigt vom VfL ist bisher noch keine Oldenburger Marathonläuferin die 42,195 km gelaufen. Mit dem Ziel eine Zeit von 3:10 Std. zu laufen war Katharina Voigt am letzten Aprilsonntag beim diesjährigen Hamburg Marathon an den Start gegangen. Dies gelang ihr mit einer beeindruckenden Punktlandung. In 3:10:06 unterbot sie ihre alte Bestzeit vom München Marathon 2013 (3:13:55) um fast vier Minuten und sicherte sich nicht nur den Vereinsrekord sondern auch den inoffiziellen Stadtrekord. Beeindruckend war hier vor allem die Renngestaltung der 30jährigen Crosslandesmeisterin. Alle ihre Fünfkilometerabschnitte ist sie unter dreiundzwanzig Minuten gelaufen. Gerademal vierzig Sekunden Unterschied hatte sie zwischen ihrem langsamsten und schnellsten Abschnitt. Gleichmäßiger kann man einen Marathon kaum laufen. Auf den letzten beiden Kilometern konnte sie ihr Tempo sogar noch einmal steigern und lief in 4:17 Min. ihren mit Abstand schnellsten Kilometerschnitt. Seinen allerersten Marathon absolvierte Dennis Behrens. Er benötigte 4:34:39 Std. für die 42195 m lange Runde quer durch Hamburg.

 

 Konstantin Merkel über 200 m erfolgreich

 

Einziger VfLer bei der Verdener Bahneröffnung war Sprinter Konstantin Merkel. In 25:31 Sek. konnte er mit einem deutlichen Vorsprung von mehr als 5/10 die 200 m für sich entscheiden. Als Zweiter seines Zeitlaufs über 100 m belegte er in 12:29 Sek. am Ende den zehnten Platz. Während er sich über seinen Sieg freuen konnte blieb er doch zeitlich deutlich unter seinen Möglichkeiten.

 

Erfolgreicher Familienausflug der besonderen Art

 

Einen Familienausflug der besonderen Art unternahm Familie Wenzel am vergangenen Sonntag als sie sich auf den Weg zur Thülsfelder Talsperre machten. Hier gingen Markus, Andrea und Sohnemann David gemeinsam beim 5 km Lauf im Rahmen des Volkslaufs Rund um die Thülsfelder Talsperre an den Start. Und das überaus erfolgreich. Wie es sich für ein gutes Familienerlebnis gehört liefen alle drei in ihren Altersklassen auf den zweiten Platz.

 

David lief zudem in 19:12 Min. als Dritter aufs Podium im Gesamteinlauf. Markus (M55) benötigte für die 5 km 27:14. Nur unwesentlich langsam war seine Frau Andrea (W50) als neuntschnellste Frau in 27:50.

 

 VfL-Quartett läuft der Konkurrenz davon

 

Gleich mit drei Staffeln war der VfL beim 21. Rasteder Staffellauf vertreten. Während die beiden 5 km Staffeln bereits frühzeitig gemeldet hatten wurde die 1,7 km Staffel am Wettkampftag kurzfristig nachgemeldet. Sehr zum Leidwesen der Konkurrenz. Mit einem Rückstand von 5:58 Minuten konnte die zweitplatzierte Staffel gerademal um sieben Sekunden eine Überrundung durch die Truppe von Jürgen Wegner verhindern.

 

Als Startläuferin ging, wie schon am Tag zuvor, Swantje Harms an den Start. Ihre Zeit von 6:50 Minuten wurde an diesem Tag nur von Teamkollegin Michelle Kipp unterboten. Dabei konnte sie 300 m vor dem Ziel so gerade eben einen Sturz vermeiden. Ein anderer Läufer hatte sie überholt und sie anschließend ausgebremst, so dass sie auf diesen aufgelaufen ist. Beim ersten Wechsel übergab sie mit knapp zwanzig Sekunden Rückstand als Dritte an Michelle Kipp. Diese gab gleich richtig Gas und schickte mit der schnellsten Runde (6:00) des Tages Bernd Teuber (6:56) mit einem Vorsprung von 42 Sekunden ins Rennen. Der konnte den Vorsprung auf knapp zwei Minuten ausbauen. Mit der zweitschnellsten Tageslaufzeit aller männlichen Teilnehmer baute Dominic Ellwardt (6:20) den Vorsprung weiter aus. Swantje Harms (7:17) und Michelle Kipp (6:04) liefen jeweils eine zweite Runde und sicherten souverän den überlegenen Sieg des VfL-Quartetts.

 

Eine super Präsentation lieferte auch Bonnie Andres über 5 km ab. In 20:49 verpasste sie ihre Bestzeit nur knapp und war drittschnellste Frau des Tages. Mit ihrer Schwester Leslie (24:53) und Jannis Pieper (23:47) gewann sie die Schülerwertung. Als dritte VfL-Staffel kamen Eva Andres (24:56), Klaus Sprenger (33:40) und Detmar Damke (24:15) als 19. Mixed-Staffel ins Ziel.

 

Drei Altersklassensiege in Schortens

 

Nun hat es endlich geklappt. Nachdem Paula Böttcher bei den Landesmeisterschaften in Lingen und beim famila-Lauf knapp an der 42 Minutengrenze gescheitert war lief sie am Sonntag (19.04.15) beim Schortenser Straßenlauf in 41:43 als Zweite und Siegerin der Frauen HK über die Ziellinie. Im gleichen Rennen konnte Hermann Karl Harms in 50:43 die AK M75 für sich entscheiden.

 

Einen Tag nach dem Gewinn der Bezirksmeistermeisterschaft mit der 4x 400 m Staffel konnte Jürgen Jeske über 5 km in 21:56 die AK M55 gewinnen. In der M60 lief hier Franz Skutella (26:16) auf den zweiten Platz. Stefan Behrens (23:04) wurde Vierter in der MHK. Sein Bruder Dennis lief hervorragenden 1:42:51 über die Halbmarathondistanz und konnte sich in der MHK über den zweiten Platz freuen.

 

Bahnsaison beginnt mit zwei Meistertiteln

 

Gleich bei der ersten Bahnmeisterschaft des Jahres, den Bezirksmeisterschaften Langstaffel in Ihrhove, konnten die Athleten des VfL zwei Meistertitel einfahren. Den Anfang machten Peter Fuchs, Wolfgang Jung, Jürgen Jeske und Bernd Teuber über 4 x 400 m. Alle vier liefen in Ihrhove erstmals in einer 400 m – Staffel. Für Jung war es sogar der erste 400 m Lauf überhaupt. Als erstes ging Peter Fuchs an den Start. Trotz starken Gegenwinds auf den ersten 200 m verpasste er die Qualifikationszeit für die Deutschen Seniorenmeisterschaften genauso knapp wie der ihm nachfolgende Wolfgang Jung. Auch der an Position drei gelaufene Jürgen Jeske war mit seiner Zeit mehr als zufrieden. Um das Ziel, unter fünf Minuten zu bleiben, zu erreichen musste Schlussläufer Bernd Teuber dankt der guten Vorarbeit seiner Staffelkollegen nicht mehr alles geben und brachte sein Team in der Zeit von 4:45,58 ins Ziel. Selbst Trainer Jürgen Wegner konnte sich kaum noch daran erinnern wann eine reine VfL-Männerstaffel zuletzt Bezirksmeister geworden war.

 

Als Startläuferin der 3 x 800 m Staffel ging Swantje Harms an den Start. Klug an zweiter Stelle laufend konnte sie ihre eigene Bestzeit um fast zwei Sekunden verbessern. Deutlich langsamer ging ihre Schwester Neele das Rennen an. „Ich bin zu lange hinter der Führenden geblieben, anstatt sofort vorbeizugeben“, gab sie sich selbstkritisch nach dem Rennen. Zwar konnte sie auf den letzten 300 m noch einmal richtig Gas geben, aber am Ende blieb sie fast acht Sekunden über ihrer Bestzeit. Schlussläuferin Michelle Kipp gab vom Start weg richtig Gas, aber 800 m alleine vorne im Wind stehen forderte auch bei ihr ihren Tribut. Am Ende trennten die drei VfLerinnen gerade mal Zehntelsekunden. Während Swantje sich über ihre neue Bestzeit freuen konnte zeigten sich die beiden anderen ein wenig enttäuscht darüber, dass sie rund acht Sekunden über ihren Bestzeiten geblieben sind. Trotzdem reichte es in 7:34,06 zum deutlichen Titelgewinn.

 

Formkurve von Jakob Günther zeigt weiter nach oben

 

Nur eine Woche nach seinem dritten Platz beim famila-Lauf konnte Jakob Günther beim Vegesacker Citylauf (18.04.15) seine 5 km Zeit um fast eine halbe Minute steigern und belegte in 17:15 Platz zwei in der Gesamtwertung. Die Männerhauptklasse gewann er mit mehr als einer Minute Vorsprung.

 

Glänzendes Debüt für Jakob Günther im VfL-Trikot

 

Nicht ganz eine Woche nach seinem Vereinseintritt lieferte Jakob Günther beim famila-Lauf ein glänzendes Debüt im VfL-Trikot ab. Mit seiner Zeit von 17:40 über 5 km zeigte er nach seiner Verletzung an seinem Geburtstag wieder aufsteigende Form und lief auf einen hervorragenden dritten Platz in der Gesamtwertung sowie auf Platz zwei in der AK M20.

 

Als Siegerin der W35 lief Kathrin Scholl, wie schon im Vorjahr, ebenfalls auf den dritten Platz. Aufgrund berufsbedingtem Trainingsrückstand und dem teilweise sehr starkem Gegenwind war sie mit ihrer Zeit von 21:34 mehr als zufrieden. Lange hat sie in Führung gelegen, musste sich auf dem letzten Kilometer aber dem stärkeren Endspurt der Konkurrenz beugen. „Da habe ich schon den Trainingsrückstand gemerkt und zu diesem Zeitpunkt war eine neue Bestzeit eh nicht mehr zu erreichen, nachdem ich auf dem zweiten Kilometer zu viel Zeit verloren habe, deshalb habe ich auch nicht mehr voll dagegen gehalten.“

 

Zwei weitere Altersklassensiege gab es hier durch Jürgen Jeske (M55, 22:23) und Peter Fuchs (M60, 23:26). Franz Skutella (26:33) und Hans-Hermann Behrens (30:50) liefen auf die Plätze vier und neun in der AK M60, während Stefan Behrens (24:32) zwölfter in der M20 wurde.

 

Landesmeisterin Paula Böttcher lief in 42:13 über 10 km einen sicheren Sieg heraus, wobei sie mit der Zeit nicht ganz zufrieden war. „Nach meiner Leistung bei den Landesmeisterschaften, hätte ich mir schon eine Zeit unter 42 Minuten gewünscht“. Auch M75-Sieger Hermann Karl Harms kam in 50:57 nicht ganz an seine Zeit von Lingen heran. „Der Wind hat schon ganz schön gestört, alle mit denen ich gesprochen habe sind etwas langsamer gelaufen als sonst“, sieht Kathrin Scholl die teilweise sehr starken Windböen als möglichen Grund für die langsameren Zeiten. Dennis Behrens lief in 47:20 auf Platz Neun in der M20.

 

Einzige VfLerin auf der Halbmarathondistanz war Vorjahressiegerin Katharina Voigt, die auch in diesem Jahr wieder erfolgreich sein konnte. Auch ein Trainingslauf über 27 km am Freitag hinderte die 30jährige nicht daran auch in diesem Jahr in 1:29:15 einen souveränen Sieg einzufahren. Am Ende hatte sie mehr als neun Minuten Vorsprung. . „Ich habe diese Woche recht intensiv trainiert und mich nicht extra geschont für diesen Lauf, da der Hamburg-Marathon für mich im Moment erste Priorität hat. Außerdem bin ich den größten Teil der Strecke alleine gelaufen, da leider so starke Läuferinnen wie Antje Günthner und Anita Ehrhardt nicht am Start waren. Von daher bin ich mit meiner Zeit mehr als zufrieden“.

Ritzenhoff gewinnt Bahngehen in Düsseldorf

 

Eigentlich wollte Andreas Ritzenhoff bereits bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in das Wettkampfjahr 2015 starten, aber eine hartnäckige Erkältung setzte ihn wochenlang außer Gefecht. Trotz Trainingsrückstand ging er am vergangenen Samstag (11.04.15) bei einem Bahngehen in Düsseldorf an den Start und konnte hier die Männerwertung mit einer Zeit von 29:24,89 für sich entscheiden. Nur die deutsche Jugendmeisterin Lea Dederichs war an diesem Tag schneller als der VfLer. „Bin ganz zufrieden, vor allem weil die Gehrichter zig Verwarnungen ausgesprochen haben und ich komplett leer ausgegangen bin. Anders als bei meinem Wettkampf in Leverkusen Ende 2014“.

Ruth Spelmeyer erneut Oldenburgs Sportlerin des Jahres

 

Bereits zum fünften Mal im achten Anlauf wurde Ruth Spelmeyer zu Oldenburgs Sportlerin des Jahres gewählt. Nach der Wahl zu Niedersachsens Leichtathletin des Jahres und dem Gewinn der Deutschen Hallenmeisterschaft über 400 m schwimmt das Aushängeschild der Leichtathletikabteilung des VfL Oldenburg im Jahre 2015 weiterhin auf der Erfolgswelle. Wie schon als Schlussläuferin der 4x 400 m Staffel bei den Mannschaftseuropameisterschaften in Braunschweig war sie am Montagabend (12.03.15) bei der Oldenburger Sportgala der krönende Abschluss der Veranstaltung, als sie als letzte der geehrten Sportler ihre Trophäe entgegennahm.

Auch bei der Mannschaft durfte der VfL Oldenburg den Pokal mit nach Hause nehmen. Hier gewannen die Damen der Handball Bundesliga Mannschaft den Titel.

 VfLer bereiten sich in Zinnowitz auf die kommende Bahnsaison vor

 

Wie schon vor zwei Jahren zog es die Trainingsgruppe um Jürgen Wegner auch in diesem Jahr wieder ins Trainingslager nach Zinnowitz auf der Insel Usedom. Anders als 2013, als starker Schneefall den Trainingsbetrieb doch arg behinderte, ließen diesmal die Witterungsbedingungen ein Training nach Plan zu. Untergekommen war die zehnköpfige VfL-Reisegruppe auf dem Campingplatz Pommernland in drei Holzhütten. Gegessen wurde im campingplatzeigenen Restaurant in einem separaten Essensraum, wo sich die Athleten dreimal täglich an einem reichhaltigen und schmackhaften Büfett bedienen konnten.

 

Nach fünfstündiger Anreise schickte Trainer Jürgen Wegner am Ostermontag seine Schützlinge auf eine lockere Trainingsrunde um die Beine nach der langen Autofahrt wieder etwas zu lockern, um dann am nächsten Tag voll ins Training einsteigen zu können.

 

Am nächsten Morgen ging es dann erstmals auf die Tartanbahn der Sportschule Zinnowitz zum Intervalltraining. Morgens um 9:30 Uhr waren wir noch die ersten auf der Bahn, aber wie auch an den folgenden Tagen wurde es im Laufe des Vormittags noch richtig voll. Neben Trainingsgruppen aus Vereinen aus ganz Deutschland trainierten auch Kaderathleten aus diversen Landeskadern und dem C-Kader des DLV auf der Anlage.

 

Während sich Malte Schnückel und Florian Bohlmann am Nachmittag zu einem Strandlauf aufmachten, übte sich der Rest der Truppe mit mehr oder weniger Erfolg im Kugelstoßen. Beendet wurde diese Trainingseinheit mit intensivem Lauf-ABC.

 

Als Teambildende Maßnahme stand dann am Abend ein gemeinsamer Kinobesuch im gemütlichen Zinnowitzer Club-Kino auf dem Programm.

 

Abwechslungsreich ging es auch am Mittwoch weiter. Den Anfang machte ein gemeinsames Hochsprungtraining, wo so mancher eine persönliche Bestleistung aufstellen konnte. Hatte beim Hochsprung noch der ein oder andere ein wenig gefroren kam beim anschließenden Tempotraining auch der letzte ins Schwitzen. Als Jürgen Wegner einige Stunden später dann zur zweiten Trainingseinheit des Tages bat, kletterte das Thermometer erstmals in den zweistelligen Bereich. Nur dumm, dass das Training im Kraftraum stattfand. Nach einer Stunde Krafttraining nutzten die Oldenburger dann aber doch noch das schöne Wetter um ein wenig auf der Bahn zu trainieren. Gemeinsam mit dem amtierenden Deutschen Meister über 5000 m, Richard Ringer.

 

Für Donnerstag stand nur eine Trainingseinheit auf dem Programm, aber die hatte es in sich, zumindest für die Mittel- und Langstreckler. Während sich Tim Faasch und Konstantin Merkel auf der Tartanbahn vergnügten, durften sich die Anderen im Trailrunning versuchen. Für Läufer die es gewohnt sind auf flachen, befestigten Wegen zu Laufen eine echte Herausforderung. Auf rund 2,4 km geht es ständig bergauf und –ab. Tiefhängende Zweige und Wurzelwerk erfordern ständige Konzentration, gleichzeitig ist Orientierungsvermögen gefragt. Aufgrund der erhöhten Verletzungsgefahr überlies es Jürgen Wegner seinen Athleten selbst ob sie nach einer, von Bernd Teuber geführten, Einführungsrunde eine weitere laufen wollten. Wollten sie. Im Gegenteil. Am Ende musste der Trainer seine Schützlinge, allen voran Michelle Kipp, sogar stoppen. Der Nachmittag wurde zum Entspannen genutzt. Sei es in der Sauna, beim Eis essen oder am Strand.

 

Gleich zwei intensive Trainingseinheiten warteten am Freitag auf die VfLer. Nach einer Einheit auf der Bahn folgten nach dem Mittagessen 1000 m-Läufe auf einer vermessenen Strecke im Wald. Strahlender Sonnenschein motivierte die Sportler bei beiden Einheiten zu sehr guten Leistungen, die den Trainer strahlen ließen.

 

Am Samstagmorgen ging es ein letztes Mal auf die Bahn. Während Tim Faasch beim Hochsprungtraining mit 1,70 m eine neue persönliche Bestleistung aufstellte, standen für den Rest der Truppe, wie schon am Dienstag, noch einmal 150 m Intervalle auf dem Plan. Trotz einer harten Trainingswoche schaffte es Michelle Kipp die 150 m so schnell wie noch nie zuvor zu laufen. Das Trio Bonnie Andres, Neele und Swantje Harms pushte sich bei dieser Einheit noch einmal gegenseitig zu guten Zeiten. Nach einem Tempowechsellauf am Nachmittag stürzte sich die Trainingsgruppe gemeinsam in die 8°C kalten Fluten der Ostsee.

 

Nach einem lockeren Dauerlauf und einem letzten Mittagessen machte man sich am Sonntag dann auf den Rückweg nach Oldenburg. Nicht nur Trainer Jürgen Wegner zog ein positives Fazit nach dem Trainingslager, auch allen Athleten hat es in Zinnowitz sehr gut gefallen und Spaß gemacht.

 

Katharina Voigt eilt von Erfolg zu Erfolg

 

So könnte die Saison für Neu-VfLerin Katharina Voigt ruhig weitergehen. Neben zwei Meistertiteln und einer Vizemeisterschaft auf Landesebene durfte sie sich bei den DPM-Crosslaufmeisterschaften in Bad Harzburg (12. März) über die Deutsche Vizemeisterschaft mit dem Team Niedersachsen freuen.

 

Auf dem Gelände der Pferderennbahn Bad Harzburg musste eine 2,1 km lange Runde dreimal durchlaufen werden. Als Gesamtsiebte benötigte Voigt 25:09 Min. für die 6,3 km, nur drei Sekunden hinter der sechstplatzierten. Zusammen mit der Deutschen Meisterin Tabea Themann (SV Molbergen), die das Rennen überlegen mit anderthalb Minuten Vorsprung gewonnen hatte, und Dorothea Schwarzbach (TSV Kirchdorf) sicherten sich die Niedersächsinnen Platz zwei hinter dem Team aus Baden Württemberg.

 

Weiter geht es für Voigt nun mit dem Halbmarathon beim famila-Lauf, welchen sie im Vorjahr gewonnen hatte, bevor sie zwei Wochen später beim Hamburg Marathon versuchen wird ihre Marathonbestzeit zu verbessern.

 

Jürgen Wegner für 60jährige Mitgliedschaft im VfL geehrt


Wie jedes Jahr wurden auch bei der diesjährigen Delegiertenversammlung des VfL Oldenburg langjährige Mitglieder geehrt. Mit dabei war in diesem Jahr auch Leichtathletiktrainer Jürgen Wegner. Als 16jähriger begann Wegner vor sechzig Jahren als Fußballer beim VfL. Aber schon Anfang der Sechziger wand er sich der Leichtathletik zu. Unter dem damaligen Trainer Hannes Glaeseker trainierte er von Beginn an sehr vielseitig. Neben Diskus und Kugel trainierte er auch regelmäßig für den Mehrkampf. Zu dieser Vielseitigkeit animiert er, seit nun mehr als zehn Jahren, auch die ihm anvertrauten Athleten. Seine Vielseitigkeit zeigte sich aber nicht nur in der Leichtathletik. Im Anschluss an die Leichtathleten trainierten in den 60ern die Handballer in der vereinseigenen Jahnhalle. Warum nicht noch eine Trainingseinheit dranhängen wenn man schon mal in der Halle ist. Gesagt, getan. So trainierte Wegner gemeinsam mit anderen Leichtathleten auch noch mit den Handballern und kann auf einige Punktspieleinsätze für den VfL zurückblicken.

 

Gemeinsam mit Bernhard Sager beeinflusste er seit 1965 über Jahre hinweg die Geschicke der Leichtathletikabteilung und kann auf zahlreiche Titel seiner Athleten zurückblicken. Auch heute noch betreut er 5-6x die Woche seine Athleten bei Training und Wettkampf.

 

Zurück zu den Anfängen

 

Bereits zum 17. Mal ging Bernd Teuber (VfL Oldenburg) am Ostersamstag beim ältesten Straßenlauf Deutschlands, dem Paderborner Osterlauf, an den Start. Erstmals war er hier im Jahre 1986 gelaufen, das war sein erster von mittlerweile mehr als 500 Starts bei einer Laufveranstaltung. Diesmal hatte er zusammen mit mehr als 2600 anderen Läufern für die 5 km gemeldet. Wer hier nicht schon lange vor dem Start seine Position im schmalen Startkanal einnahm musste sich mit einem Startplatz weiter hinten zufrieden geben. So auch der VfLer, was dazu führte, dass er erst bei Kilometer eins so richtig ins laufen kam. Somit konnte er schon frühzeitig eine gute Zeit ad acta legen. Dank einer Temposteigerung auf den letzten zwei Kilometern kam er als zehnter seiner AK in 22:14 ins Ziel. Trainer Jürgen Wegner zeigte sich zufrieden. „Mit den Bedingungen am Start und der Tatsache, dass das Training eigentlich auf die 400 m ausgerichtet ist können wir mit der Zeit mehr als zufrieden sein“.