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Januar

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Licht und Schatten bei den Landesmeisterschaften

Wenig verheißungsvoll begannen die Landesmeisterschaften in Hannover für die Schützlinge von Trainer Jürgen Wegner. Als erstes nahm Hans Jürgen Lay den Wettkampf auf. Der erwischte keinen besonders guten Tag und verpasste mit gesprungenen 6,09 m als Neunter das Finale. In keinem seiner drei Versuche traf er das Brett optimal.

Besser lief es da schon für Konstantin Merkel über 400 m. In 52,25 Sek. wurde er Vierter. Damit war er über eine Sekunde schneller als in seinen letzten beiden Läufen über diese Distanz im vorherigen Sommer.

Hochkarätige Konkurrenz hatte Michelle Kipp über 1500 m. Neben der deutschen Vizejugendmeisterin über 800 m Tabea Themann ging niemand geringeres als die Deutsche Meisterin (1500 m) Maren Kock (außer Konkurrenz) an den Start. Kipp lief vom Start weg ein kontrolliertes Rennen, hatte aber das Pech große Teile des Rennens alleine bestreiten zu müssen. In neuer Hallenbestzeit von 4:59,4 Min. lief sie auf den fünften Platz.

Am Sonntag war es Niels Kaun über 200 m, der als erster VfLer an den Start ging. Mit seiner Zeit von 23,18 Sek. war er durchaus zufrieden. „Auf den zweiten 50 m bin ich taktisch unklug gelaufen und habe dort einige hundertstel liegen gelassen“, zeigte er sich selbstkritisch. „Aus der letzten Kurve kam er mit einem Wahnsinnstempo rausgeschossen, da wäre noch ein wenig mehr drin gewesen wenn er auf der Gegengerade mehr Druck gemacht hätte“, stimmte ihm sein Trainer zu. Um sich für das B-Finale zu qualifizieren hätte er allerdings fast 3/10 schneller laufen müssen.

Neele und Swantje Harms gingen über 800 m an den Start. Neele lief die ersten 400 m gut an, konnte dann aber das Tempo kraftbedingt nicht mehr halten und kam in für sie mäßigen 2:29,24 Min. als sechste ins Ziel. Vier Plätze vor ihrer Schwester die mit 2:37,50 im Bereich ihrer momentanen Möglichkeiten blieb.

Den Abschluss machte wie am Vortag Michelle Kipp. Diesmal über die doppelt so lange Strecke wie am Samstag. Da auch die beiden Favoritinnen Christina Gerdes und Melina Gryschka über 1500 m am Start gewesen waren entwickelte sich vom Start weg ein richtiges Bummelrennen. Die ersten Kilometerzeiten von 3:57 und 3:49 sprechen eine deutliche Sprache. So waren auch bis 2300 m noch alle Läuferinnen zusammen. Dem Antritt von Christina Gerdes konnte nur Gryschka folgen. Als diese allerdings merkte, dass sie nicht an Gerdes vorbeikommen würde stieg sie unverständlicherweise vierzig Meter vor dem Ziel aus. Dadurch konnte Michelle Kipp in 11:17,78 Min. ihren Vizemeistertitel aus dem Vorjahr wiederholen.

Ruth Spelmeyer läuft in Glasgow auf Platz Eins der Bestenliste

Den Start ins Wettkampfjahr 2015 absolvierte Ruth Spelmeyer beim Hallen-Länderkampf GBR-GER-FRA in Glasgow im Nationaltrikot. Über ihre Spezialdisziplin 400 m wurde sie in 53,97 Sek. Vierte und übernahm damit die Führung in der diesjährigen deutschen Hallenbestenliste. Da die abschließende 4x400m Staffel bereits zwei Stunden nach dem Einzelrennen stattfand, verzichtete sie auf einen Doppelstart. Am nächsten Wochenende geht sie bei den Norddeutschen Hallenmeisterschaften über 60 und 200 m an den Start.

Zwölf Vereine und 105 Teilnehmer beim 20. Hallensportfest

Ein paar mehr Teilnehmer hätten sich die Organisatoren des 20. Hallensportfest vom VfL Oldenburg schon gewünscht. Aber schlechte Witterungsbedingungen, so sagten z.B. die Sportler aus Brake am Wettkampfmorgen wegen Glatteis ab, und gleichzeitig stattfindende Landesmeisterschaften in Hannover lichteten das Teilnehmerfeld deutlich im Vergleich zu den Vorjahren. So machten sich 105 Sportler aus zwölf Vereinen am vergangenen Samstag in der Sporthalle Brandenburger Straße auf die Jagd nach Zeiten, Weiten und Höhen.

Am erfolgreichsten waren dabei die Nachwuchssportler des BTB. Dreißig Mal standen sie ganz oben auf dem Treppchen. Das größte Programm mit fünf Starts und eben so viel Siegen absolvierte dabei Lukas Olivieri (M14). Über 30 m (5,6 sec), im Hoch- (1,40 m) und Weitsprung (4,25 m) siegte er jeweils vor seinen Vereinskollegen Carsten Specht und Leo Schäfer. Die Kugel stieß er 7,66 m weit und mit der 4x200 m Staffel (MJU16) erzielte er zusammen mit Till Ritzau, Leo Schäfer und Carsten Specht eine Zeit von 2:21,7.

Dass er nicht das einzige Leichtathletiktalent in der Familie ist bewies Linus Olivieri in der M10. Über 30 m war er als überlegener Sieger in 5,7 nur unwesentlich langsamer als der vier Jahre älterer Lukas. Auch den Weitsprung gewann er mit gesprungenen 3,95 deutlich. Am Ende hatte er 35 cm Vorsprung, wobei jeder seiner Sprünge zum Sieg gereicht hätte. Ebenso deutlich viel sein Sieg mit der Staffel (MKU12) über 4x100m aus. Zusammen mit Eveyi Dos Anjos, Justus Bothe und Mica Scholz siegte er in 1:14,0 vor den Staffeln der TSG Metjendorf/Eversten (1:17,5) und BTB II (1:24,8). Nur im Hochsprung (90 cm) musste er sich mit dem dritten Platz zufrieden geben. Staffelkollege Mica Scholz konnte in der M12 den Kugelstoßwettbewerb mit gestoßenen 6,38 m für sich entscheiden. Drei Siege konnte auch Ben Frerichs (M9) für sich verbuchen. Die 30 m gewann er in 6,0 vor seinen Vereinskollegen Luca Hillmann (6,4) und Leonard Kroll (6,5) genauso wie den Weitsprung in 3,05 m. Bei gleicher Weite sprach hier der bessere zweite Versuch zu seinen Gunsten gegenüber Luca Hillmann. Zusammen mit Jost Rahn liefen die drei die 4x100m in 1:18,4. Letzterer hatte zuvor in der M8 die 30 m (6,4) und den Weitsprung (2,99) mit klarem Vorsprung gewonnen.

In der M15 erzielte Niklas Klaener vom DSC 5,2 über 30 m und 4,73 im Weitsprung. Vereinskollege Kemo Ceesay war in der M11 dreimal erfolgreich. Die 30 m sprintete er in 5,5, überquerte die Hochsprunglatte bei 1,25 und sprang 3,70 weit.

Auch bei den Mädchen ließ der BTB nicht viel über für die Konkurrenz. Mit vier Siegen erfolgreichste Oldenburgerin war hier Verena Rahn in der W10. Alle ihre vier Wettkämpfe beendete sie als Siegerin. Die 30 m in 6,1, im Hochsprung überquerte sie 1,05 und im Weitsprung erreichte sie 3,61. Mit Pia Lotte Minzen, Emily Stratmann und Stella Schaa lief sie die 4x100m in 1:17,1. Dreimal war Catharina Maaß (W8) erfolgreich. Im Weitsprung mit gesprungenen 3,23 und im 30 m Lauf in 6,0. Die WKU10 Staffel des BTB lief mit Maaß, Lina Frankenberg, Emma Niemeier und Jule Frerichs die 4x100m in 1:21,0. Zweite wurde hier die Staffel der TSG Metjendorf/Eversten. Auf ebenfalls drei Siege kamen Belana Hillmann (30 m: 5,3/ Hoch 1,25 / Weit 4,67) in der W14 und Christien Tschigor (Hoch 1,35 / Kugel 5,55 / 4x200m 2:22,4) in der W12. Den Staffelsieg in der WJU14 erzielte Tschigor gemeinsam mit Selina Hankel, Antonia Budde und Jule Gimmy. Weitere BTB-Siege gab es durch Elsa Bartuschka über 30 m (5,5) und Aene Kintz im Weitsprung (4,01) der W12.

Über 4x200m der WJU16 sicherte sich die TSG Metjendorf/Eversten in der Besetzung Enrica Hüsing, Pia Popken, Katharina Conde Fidalgo und Melina Gudatke in 2:18,0 den einzigen Staffelsieg des Tages der nicht an den BTB ging. Der wurde in 2:20,5 Zweiter. Hüsing (30 m 5,7 / Hoch 1,20) vom TuS Eversten und Conde Fidalgo (30 m 5,7 / Weit 4,39 / Kugel 6,69) von der TSG Hatten Sandkrug teilten sich die Siege in der W15. Emilia Popken vom TuS Eversten konnte sich neben dem Staffelsieg auch über einen Sieg im Hoch- (1,00) und Weitsprung (3,73) in der W13 freuen. In der gleichen Altersklasse siegte Emilia Reck (DSC) über 30 m in 5,2 sec. Am Ende gab es wieder zahlreiche strahlende Gesichter ob der eigenen guten Leistung und der erneut guten Organisation des Hallensportfestes durch den VfL.

Hallensportfest des VfL Oldenburg feiert 20jähriges Bestehen

Ein kleines Jubiläum feiert das Hallensportfest des VfL Oldenburg in diesem Jahr. Bereits zum zwanzigsten Mal ist Oldenburgs Leichtathletikjugend zu Gast beim VfL in der Sporthalle an der Brandenburger Straße in Oldenburg-Kreyenbrück. Wie schon in den Jahren zuvor richten die Freunde der Leichtathletik des VfL Oldenburg am kommenden Samstag (24.01.2015) ab 14:30 Uhr das traditionelle Hallensportfest für Schüler und Schülerinnen der Altersklassen U10 bis U16 aus. Traditionsgemäß nehmen Oldenburgs Leichtathletikvereine mit zahlreichen Teilnehmern an diesem Sportfest teil. Teilnehmerstärkster Verein ist einmal der BTB. Aber auch aus Bremerhaven, Cloppenburg und Nordenham kamen in den Jahren zuvor Sportler um sich mit der Konkurrenz aus Oldenburg zu messen. Erstmalig dabei sind in diesem Jahr Sportler von der TSG Burhave und dem TV Stollhamm. In den vier Disziplinen Hochsprung, Weitsprung, 35-m-Sprint und Kugelstoßen wird um Siege und Plätze gekämpft.

Los geht es um 14:30 Uhr mit dem Weitsprung der AK U10, Hochsprung der AK U14, Kugelstoßen der AK U16 und dem Sprint der männlichen AK U12. Zuvor versammeln sich aber traditionell alle teilnehmenden Athleten zu einem gemeinsamen Gruppenfoto. Während für die beiden älteren Altersklassen alle vier Disziplinen auf dem Programm stehen, entfällt bei der U12 das Kugelstoßen und bei den jüngsten Schülerklassen zusätzlich der Hochsprung. Den Wettkampftag beschließen werden wie jedes Jahr die Staffelwettbewerbe.

Zur Belohnung erhalten alle Schülerinnen und Schüler in den technischen Disziplinen und im Staffelwettbewerb eine Urkunde, im Sprint nur die Endlaufteilnehmer.

Der VfL hofft, neben den zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch viele Zuschauer in der Halle begrüßen zu können, die die jungen Sportler lautstark anfeuern.

Für das leibliche Wohl sorgt einmal mehr eine ausgiebige Kuchentheke.

Leverkusen für Geher Ritzenhoff kein gutes Pflaster

Wie schon als Mittelstreckler erwies sich die Leichtathletikhalle in Leverkusen auch für den Geher Andreas Ritzenhoff als schlechtes Pflaster. „Irgendwie lief es in Leverkusen bei Wettkämpfen nie besonders gut für mich“. Dabei lief es zu Beginn gar nicht mal so schlecht für ihn. Nach kontrolliertem Beginn überquerte er die 3000 m Marke in 16:32 Minuten, was auf eine Endzeit von ca. 27:25 hinausgelaufen wäre. Allerdings war für ihn der Wettkampf hundert Meter später bereits beendet. Relativ früh hatte er bereits die erste gelbe Karte erhalten und nach 3100 m sah er dann Rot. Die Kampfrichter waren mit der Kniestreckung im Moment des Aufsetzens nicht ganz einverstanden. „Auch auf den Videoclips, die ich von der Veranstaltung habe, kann ich selbst in der Zeitlupe keine Fehler erkennen“.

In den nächsten fünf Wochen bis zu den Deutschen Meisterschaften will Ritzenhoff nun den Wettkampf in Leverkusen genauestens analysieren, damit ihm dieses Missgeschick in Erfurt nicht noch einmal passiert.

VfL Oldenburg erneut in den Top Ten der niedersächsischen Leichtathletikvereine

Wie schon im Vorjahr konnten sich die Leichtathleten des VfL Oldenburg im Jahre 2014 unter den besten zehn Vereinen in Niedersachsen platzieren. Mit dem siebten Platz wurde das Vorjahresergebnis noch einmal um zwei Plätze getoppt, nachdem man 2012 noch auf dem neunzehnten Platz gelegen hatte. Insgesamt neununddreißig Mal standen VfL-Athleten bei Meisterschaften ganz oben auf dem Treppchen. Genauso viele Sportler konnten sich in der Landesbestenliste platzieren, zwölf von ihnen sogar in der Deutschen Bestenliste.

Aushängeschild der „Grünen“ ist nach wie vor 400m-Läuferin Ruth Spelmeyer, die im letzten Jahr mit dem Gewinn der Team-EM ihren bisher größten sportlichen Erfolg erringen konnte. Die Deutsche Vizemeisterin ist zurzeit konkurrenzlos über ihre Paradedisziplin in Niedersachsen, aber auch über 200 m führt sie die Landesbestenliste mit deutlichem Vorsprung an.

Großen Anteil an der Renaissance der Leichtathletikabteilung des VfL haben neben den Senioren vor allem die Mittel- und Langstrecklerinnen des Vereins. Rund um Michelle Kipp hat sich mittlerweile eine schlagkräftige Truppe gefunden, wie die Schützlinge von Trainer Jürgen Wegner jüngst bei der Sandkruger Schleife unter Beweis stellten. Insgesamt sind es zehn Frauen die in der Lage sind die 5000 m unter 21 Minuten zu laufen. Zu den „altgedienten“ Michelle Kipp, Paula Böttcher, Jacqueline Lomax und Kathrin Scholl sind im Laufe des letzten Jahres die vereinslosen Bonnie Andres und Sabrina Schütte hinzugekommen. Seit Anfang des Jahres tragen Neele Harms, Swantje Harms (beide TuS Ofen), Lale Nottrodt (1. TCO) und Katharina Voigt (LAV Zeven) das grüne VfL Trikot. Durch den Zugang von Katharina Voigt, die im Vorjahr den Halbmarathon beim famila-Lauf sowie beim Wardenburger Sommerlauf gewonnen hat, dürften die VfLerinnen bei den kommenden Halbmarathonlandesmeisterschaften ein gewichtiges Wörtchen mitreden können.

Verlass war einmal mehr auf die starken M70-Läufer, die insgesamt dreizehn Titel und zahlreiche Landesrekorde sammelten. Allen voran Manfred Ostendorf der es auf fünf Einzel- und drei Mannschaftstitel brachte. Darunter zwei deutsche Meistertitel bei der 10 KM DM in Düsseldorf im September. Ganz zu Recht wurde er beim Neujahrsempfang zum VfL-Leichtathleten des Jahres 2014 gekürt.

Aber nicht nur gelaufen wird im VfL, so nehmen jedes Jahr zahlreiche Athleten an Mehrkampf-Wettkämpfen teil. Allein fünfzehn waren es die im vergangenen Sommer bei den Landesmeisterschaften im Fünfkampf in Meppen an den Start gingen. Als besonders vielseitig erwiesen sich einmal mehr Peter Fuchs und Kathrin Scholl die in vierzehn bzw. dreizehn verschiedenen Disziplinen in der Bestenliste zu finden sind. Dabei waren sie neben Sprint und Mittelstrecke auch in technischen Disziplinen und Mehrkampf erfolgreich. Auch in der Männerklasse war Vielseitigkeit gefragt. So schaffte Niels Kaun im Fünfkampf als Achter den Sprung in die deutschen Top Ten. Weitsprungspezialist Hans-Jürgen Lay (6,71 m) nahm ebenfalls erfolgreich an mehreren Mehrkämpfen teil. Schnellster VfLer und siebtschnellster Niedersachse war Adham Hess in 11,03 über die 100 m.

Bei Hallensportfest, Straßenlauf, VfL-Lauf und Silvesterlauf zeichnen sich die „Grünen“ zudem Jahr für Jahr als Gastgeber aus. Trainiert wird im Sommer je zweimal die Woche im Marschwegstadion und dem Sportplatz an der Schlieffenstrasse. Im Winter geht es u.a. in den Laufkanal an der Brandenburger Straße und in die Fliegerhorsthalle.


Meistertitel 2014

- 1x Team Europameister

- 2x Deutscher Meister

- 6x Norddeutscher Meister

- 13x Niedersächsischer Landesmeister

- 16x Bezirksmeister

- 1x Regionsmeister

- 3x 2. Platz DM

- 2x 3. Platz DM

Bonnie Andres überzeugt bei Landesmeisterschaften

Einen Saisonstart nach Maß erwischte Bonnie Andres bei ihren ersten Hallenmeisterschaften an diesem Wochenende. Mit zwei persönlichen Bestzeiten, den Platzierungen fünf (800 m) und sechs (3000 m) kehrte sie von den Landesmeisterschaften der AK W15 aus Hannover zurück.

Über 800 m lag sie in ihrem Lauf lange auf dem zweiten Platz. Bei einem Überholmanöver durch die bis dahin auf dem dritten Platz liegende Allissa Lange (SC Bredenbeck), die sich an die Spitze setzte, wurde sie leicht behindert und verlor schnell vier Meter auf das nun führende Duo. In einem fulminanten Endspurt flog sie auf der Zielgerade an Anna-Lena Mahlstedt (FTSV Jahn Brinkum) vorbei und sicherte sich in 2:27,00 den zweiten Platz. Am Ende reichte dies für den fünften Platz.

Da über 3000 m die Altersklassen W15 und W20 zusammengelegt wurden kam es hier erneut zu einem Zusammentreffen mit ihrer Vereinskollegin Neele Harms, mit der sie sich am vergangenen Wochenende bei der Sandkruger Schleife ein packendes Duell geliefert hatte. Wie schon in Sandkrug machten die beiden VfLerinnen vom Start weg gemeinsame Sache. Die Durchgangszeit von 3:34 für den ersten Kilometer ließ auf eine Zeit von unter elf Minuten hoffen, was für Andres eine Verbesserung ihrer bisherigen Bestzeit von über einer halben Minute gewesen wäre. Allerdings machten sich bei Harms nun muskuläre Probleme bemerkbar, so dass sie Tempo rausnehmen und kurze Zeit später das Rennen beenden musste.

Andres hatte schnell bemerkt, dass ihre Trainingspartnerin Probleme hatte und war zügig an ihr vorbeigezogen, so dass sie nicht allzu viel Zeit verlor. Als in der Spitze allerdings dann die Post abging konnte auch sie nicht mehr folgen und wurde in persönlicher Bestzeit von 11:21,34 sechste in ihrer Altersklasse. Damit hat sie ihre alte Bestmarke um fünfzehn Sekunden unterboten.

VfLer mit zahlreichen AK-Siegen

Bei der 20. Sandkruger Schleife sind die VfLer erfolgreich ins Neue Jahr gestartet. Neben dem Sieg über 5 km durch Bonnie Andres (s. Foto zusammen mit ihrem Trainer Jürgen Wegner) konnten zahlreiche AK-Siege erreicht werden. Michelle Kipp lief über 13 km eine neue Bestzeit in der Hauptklasse der Frauen. Weitere Ergebnisse ...

VfLer räumen ab bei 20. Sandkruger Schleife

Gutes Laufwetter sieht anders aus. Regen, Wind und Donnergrollen begleitete die 5 km Läufer bereits beim Warmlaufen. Kein Grund für die Läufer des VfL Oldenburg auf einen Start bei der 20. Sandkruger Schleife zu verzichten. Und besser hätte der Start ins Jahr 2015 für die von Jürgen Wegner betreuten Athleten nicht ausfallen können.

Es hätte nicht viel gefehlt und gleich drei Grüne wären bei den Frauen aufs Podium gelaufen. Vom Start weg machten Bonnie Andres (20:52, WU16), Neele Harms (20:53, WU20) und Sabrina Schütte (21:28, WHK) gemeinsame Sache. Bis Kilometer vier sah es ganz danach aus als ob die drei gemeinsam auf die Ziellinie einbiegen würden, dann musste Schütte allerdings aufgrund muskulärer Probleme das Tempo stark reduzieren und kam am Ende auf Platz Vier ins Ziel. Andres und Harms schenken sich auf den letzten Metern nichts und stürmten gemeinsam Schulter an Schulter Richtung Ziel. Mit bloßem Auge war kaum zu erkennen wer am Ende die Nase vorn hatte. Erst die elektronische Zeitmessung gab Aufschluss darüber das Andres wie schon beim Silvesterlauf mit hauchdünnem Vorsprung ins Ziel kam. Für Neele Harms war es wie für ihre Schwester Swantje (22:35, WU23), die als Sechste ins Ziel kam, der erste Start im Trikot des VfL. Kathrin Scholl (23:29, W35) als Neunte war die Fünfte VfLerin die sich unter den ersten Zehn platzieren konnte. Sechste im Bunde war Lale Nottrodt (23:49, WU18) als Fünfzehnte. Alle sechs gewannen ihre Altersklassen, so dass bis auf die W30 alle AKs von WU16 bis W35 an den VfL gingen.

Schnellster VfLer des Tages war Florian Bahlmann (1.MHK) in 17:37. Damit verpasste er den Gesamtsieg gerade mal um acht Sekunden. „Jesse (Hinrichs) hatte am Ende einfach noch ein wenig mehr zuzusetzen“. Den achten AK-Sieg holte sich Peter Fuchs (22:52) in der M60. In derselben AK liefen Franz Skutella (29:19) und Hans-Hermann Behrens (30:03) auf die Plätze vier und sechs. Bernd Teuber (22:40) wurde Dritter in der M50 und Stefan Behrens (25:45) Siebter in der MHK.

Auch die zweite Silvesterlaufsiegerin des VfL trug sich erneut in die Siegerliste ein. Wie schon beim letzten Wettkampf des Jahres 2014 war auch zum Jahresauftakt Michelle Kipp eine Klasse für sich. In 50:24 war sie über 13 km fast drei Minuten schneller als die Zweitplatzierte Heike Piotrowski von der LG Harlingerland. Weitere drei Minuten dahinter kam Paula Böttcher (56:36) als Dritte und Siegerin der WU23 ins Ziel. Herrmann Karl Harms konnte in 1:07:58 die M75 für sich entscheiden. Mit David Wenzel (54:42), Michael Meincke (58:28) und Fußballer Marc Bury (59:14) schafften drei weitere Läufer eine Zeit unter einer Stunde. Jürgen Jeske erreichte das Ziel nach 1:03:04 und Johann de Buhr nach 1:06:57.

Je zwei Gesamtsiege und zweite Plätze, ein dritter Platz sowie zehn Altersklassensiege und ein weiterer Podiumsplatz in der AK sind die imponierende Bilanz des VfL bei der Jubiläumsausgabe der Sandkruger Schleife, die für ein zufriedenes Lächeln auf dem Gesicht von Trainer Jürgen Wegner sorgte.

Pierre Wirth springt knapp an DM-Qualifikation vorbei

Gerade mal neun Zentimeter fehlten Pierre Wirth, bei seinem ersten Weitsprungwettkampf im Rahmen des Bremer Neujahrssportfest, um sich nach den 60 m auch in dieser Disziplin für die Deutschen Seniorenmeisterschaften zu qualifizieren. Mit 5,01 m sprang er soweit wie nie zuvor. Auch drei weitere Sprünge (4,89 / 4,92 / 4,94) gingen weiter als seine bisherige Bestweite die er im Rahmen des diesjährigen Sportabzeichens erzielt hatte. Am Ende wurde er Fünfter. Drei Plätze besser platzierte sich Hans-Jürgen Lay. Zwar konnte er sich mit seinen im ersten Versuch erzielten 6,29 m um fünf Zentimeter im Vergleich zu Hannover verbessern, aber zufrieden war er mit seinem Wettkampf nicht.

Schnellster VfLer war einmal mehr Niels Kaun mit 7,26 im Vorlauf und 7,28 im B-Finale, in dem er Dritter wurde. Weniger zufrieden waren seine drei Vereinskollegen Hans-Jürgen Lay (7,48), Konstantin Merkel (7,85) und Pierre Wirth (8,39) mit ihrer erzielten Zeiten, die zu den Plätzen drei, vier und fünf in ihren jeweiligen Vorläufen reichten.