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November

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Erfolgreicher Start in der Hallensaison für die Sprinter des VfL

 

Besser hätte es für die Sprinter des VfL Oldenburg kaum laufen können als beim Start in die diesjährige Hallensaison beim Hallensportfest im westfälischen Münster. Gegen starke niederländische Konkurrenz konnte Adham Hess über 60 m nicht nur den Sieg bei den Männern einfahren, sondern unterbot in 7.20 bzw. 7.22 gleich zweimal seine alte Bestzeit, die zuvor bei 7.26 gelegen hatte. „Einen besseren Start in die Saison hätte ich mir kaum wünschen können“, strahlte ein sichtlich zufriedener VfLer, der damit seine Stellung als schnellster Oldenburger untermauerte und damit mühelos die Qualifikation für die Landesmeisterschaften im Januar in Hannover schaffte.

 

Mit einer Bestzeit von 8.34 war Pierre Wirth nach Münster angereist. Auch er sollte an diesem Tag gleich zweimal unter dieser Marke bleiben. Nachdem er im Vorlauf seine Bestzeit um 6/100 auf 8.28 verbessern konnte, legte er im Finale noch eine 8.30 nach und bestätigte damit noch einmal seine Qualifikation für die Deutschen Seniorenmeisterschaften im Februar in Erfurt.

 

Erstmals an den Start über die 60 m ging Bernd Teuber. Nichtsdestotrotz war er mit dem Ziel nach Münster gekommen gleich in seinem ersten Wettkampf über diese Distanz die Norm für die DM zu knacken. Dies gelang ihm bereits im Vorlauf mit gelaufenen 8.65. Als einziger VfLer konnte er sich im Finale noch einmal steigern und lief eine 8.59.

 

Weniger zufrieden war dagegen der vierte VfLer im Bunde: Konstantin Merkel. Mit 7.97 und 8.02 blieb er deutlich unter seinen Erwartungen.

 

VfL-Frauen dominieren Mittelstrecke im Wildenloh

 

Beim diesjährigen Lop dwasch dörn Wildenloh gab es über die 3200 m lange Mittelstrecke einen souveränen Doppelsieg der beiden VfLerinnen Maelle Bays (13:46) und Bonnie Andres (14:46). Bays lief dabei einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg heraus. Aber auch Andres hatte fast eine Minute Vorsprung vor der Drittplatzierten Liv Nottrodt (15:41) von den Bären.

 

Dritter in der Männerwertung und gleichzeitig schnellster Jugendlicher war Dominic Ellwardt (13:36), der sich auf der matschigen Crossstrecke sichtlich unwohl fühlte. Ebenso wie sein Trainingspartner Malte Schnückel (14:00) der als Sechster auf den Zweiten Platz in der männlichen Jugend lief.

 

Über 9000 m gingen mit Johann de Buhr (46:35) und Hermann Karl Harms (48:52) zwei weitere VfLer an den Start.

 

Swantje Harms siegt beim Stundenlauf in Emden

 

Ein letztes Mal in diesem Jahr bot sich am vergangenen Sonntag für die Läufer des VfL die Möglichkeit sich auf der Tartanbahn in die Bestenliste zu laufen. Beim Stundenlauf in Emden gewann sie mit gelaufenen 12.511 m nicht nur die Frauenklasse, sondern konnte sich mit dieser Leistung und ihrer 10.000 m Zeit (46:53) auch in der Bestenliste platzieren. „Dabei habe ich für diese Distanz in letzter Zeit gar nicht trainiert“, so die ältere und in diesem Jahr erfolgreichere der Harms-Schwestern.

 

Die längste Strecke aller VfLer legte Manfred Ostendorf zurück. Seine 13.850 m reichten für den neunten Gesamtplatz und den ersten Platz in der M70-Bestenlisten. Den sicherte er sich auch in 42:21 über 10.000 m.

 

Eine Woche vor seinem 75. Geburtstag konnte sich auch Herrmann Karl Harms zwei weitere Bestenlisten Plätze sichern. Seine 11.364 m bzw. 53:05 Min. reichten jeweils für den zweiten Platz.

 

Jürgen Jeske war mit 12.815 gelaufenen Metern und einer 10.000 m Zeit von 47:05 zweitbester VfLer in Emden. Jost Schütte (9.530 m) und Bernhard Sager (8.785 m) blieben unter 10.000 m und schafften von daher nur den Sprung in die Bestenliste in der Stundenlaufwertung.

 

So konnten die Grün-Weißen beim letzten Bahnwettbewerb der Saison noch einmal 31 Punkte für die Mannschafts-Bestenliste sammeln.

 

Unterwegs im Big Apple

 

Was für den Tennisspieler Wimbledon und den Fußballer Wembley ist für den Marathonläufer der New-York-City-Marathon. Mit über 50.000 Finishern und einigen Hunderttausend Zuschauern gilt er als das Mekka des Marathonlaufs. Hätte man alle Interessenten zugelassen wären dieses Jahr sogar 130.000 Läufer an den Start gegangen. Einer der Glücklichen die eine der begehrten Startnummern ergattern konnten war VfLer Jens Willers, der nach Hamburg 2013 am vergangenen Wochenende in New York seinen zweiten Marathon in Angriff nahm. „New York war kein Vergleich zu Hamburg, der war deutlich schwerer von der Strecke her. Und auch der Lauf selber war sehr toll. Die Zuschauermengen sind nicht mit denen hier in Deutschland zu vergleichen. Über 1 Millionen Leute, die an der gesamten Strecke verteilt sind und Stimmung machen“, zeigte sich Willers mehr als begeistert. „New York war richtig genial. Dort gab es so viel zu sehen. Der Marathon hat viel Spaß gemacht, war aber auch unglaublich anstrengend. Die letzten 3 Meilen taten richtig weh. Die waren einfach endlos lang“.

 

In der zweiten von vier Startgruppen gestartet lief er die ersten rund 30 km gemeinsam mit seinem Vater Thomas, bevor dieser das Tempo nicht mehr halten konnte und abreißen lassen musste. In 3:55:53 kam Jens Willers am Ende fast eine halbe Stunde vor seinem Vater ins Ziel und war mit seiner Leistung mehr als zufrieden.