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Oktober

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Bays und Günther über 5 km nicht zu schlagen

 

Besser hätte es für die Läufer des VfL Oldenburg beim 5 km Lauf im Rahmen des Oldenburg Marathons kaum laufen können. Beide Gesamtsiege gingen hier an die Grün Weißen.

 

Schon kurz nach dem Start hatte sich ein Duo, bestehend aus Jakob Günther (VfL, 17:01) und Christian Woitha (TriTeam Hamburg / 17:11), vom übrigen Feld abgesetzt. Bis Kilometer vier war es der Hamburger Triathlet der für das Tempo sorgte, erst dann forcierte der VfLer das Tempo und konnte seinem Konkurrenten auf dem letzten Kilometer noch zehn Sekunden abnehmen. „Da der Dritte weit hinter uns lag habe ich mich erst einmal an zweiter Stelle aufgehalten, bevor ich das Tempo angezogen habe“, erklärte Günther anschließend seine Taktik. Sein Vereinskollege David Wenzel war mit dem Ziel an den Start gegangen deutlich unter 19 Minuten zu bleiben. Dies schaffte er als Dritter in 18:24 deutlich.

 

Mit Dominic Ellwardt (6., VfL, 18:45) und Malte Schnückel (9., VfL, 19:09) liefen zwei weitere VfLer unter die ersten Zehn. Bernd Teuber benötigte 24:48 für die 5 km.

 

Nicht zu schlagen war bei den Frauen Maelle Bays. In 19:15 war sie auf die Sekunde genau so schnell wie vor zwei Wochen beim Ofener Herbstlauf als sie Zweite wurde.

 

Auf Platz zwei lief ihre Trainingspartnerin Bonnie Andres (19:59), die erstmals auf einer offiziell vermessenen Strecke die 5 km unter zwanzig Minuten absolvierte. Auch Kathrin Scholl (22:33) konnte sich als achte in den Top Ten platzieren.

 

Die Teamwertung ging an die Männer des VfL.

 

Über 10 km bei den Frauen viel die Vorentscheidung bei km 8. Bis dahin hatte Lokalmatadorin Michelle Kipp (VfL / 38:12) in Führung gelegen, musste dann aber Katharina Stark (TuS BW Lohne / 38:02) vorbeiziehen lassen, die in neuer Bestzeit das Rennen gewann. „Mit dem Platz bin ich zufrieden, sie ist eine verdiente Siegerin. Aber ich wäre schon gerne etwas schneller gelaufen“, zeigt sich Kipp ein wenig enttäuscht über ihre Zeit im Ziel. Zwar überquerte Paula Böttcher (41:53) als Dritte die Ziellinie, aber aufgrund der schlechteren Nettozeit musste sie sich am Ende mit Platz 5 zufriedengeben.

 

Neele Harms (U20, 45:36) und Hermann Karl Harms (M75, 50:07) konnten jeweils ihre Altersklassen gewinnen. Schnellster männlicher Läufer des VfL über 10 km war Johann de Buhr der 48:46 benötigte. Horst Frense (58:38), Jost Schütte (1:03:38) und Bernhard Sager (1:09:51) gewannen die Mannschaftswertung in der M70.

 

Für Jens Willers sollte es nur ein weiterer Trainingslauf für den New York Marathon werden. Von daher lief er die Halbmarathondistanz auch ohne Uhr und in Trainingshose. So war keiner im Ziel mehr überrascht als er selbst als er seine Zeit sah. Seine 1:23:20 bedeuteten eine neue Bestzeit für ihn. Michael Meincke benötigte 1:32:37 und Wilhelm Sprick 2:09:20 für die einundzwanzig Kilometer.

 

Wind macht Läufern in Neugraben zu schaffen

 

Zu den beliebtesten Laufveranstaltungen in Hamburger Läuferkreisen gehört sicherlich der Süderelbe Halbmarathon in Neugraben. Mit dabei in diesem Jahr auch die beiden VfLer Florian Bahlmann und Siegfried Klinke die über 10 km an den Start gingen.

 

Trotzdem die Strecke offiziell vermessen ist eignet sie sich nicht sonderlich dazu um Bestzeiten zu laufen da windanfällige Feldwege den Läufern das Leben schwermachten. „Ich denke der Wind hat allen Läufern zu schaffen gemacht. Mein Ziel, unter 37 Minuten zu laufen, habe ich dadurch zwar verfehlt. Ich bin halt noch nicht wieder dort, wo ich im Juni war. Aber trotzdem bin ich ganz zufrieden. Siegfried klang auch nicht unglücklich“, resümierte Bahlmann nach dem Lauf, den er als Gesamtzweiter und Sieger der Männer Hauptklasse in 37:14 beendete. Klinke wurde in 45:46 Erster in der AK M70.

 

Schweizer Austauschschülerin integriert sich im Laufschritt in Oldenburg

 

Nicht mal eine Woche war Maëlle Bays in Oldenburg da stand sie bereits das erste Mal auf der Tartanbahn des Marschweg Stadions. Dem, nach ihrer Meinung, schönsten Platz in Oldenburg. Da muss man nicht lange fragen welches die liebste Freizeitbeschäftigung der 16jährigen Schweizerin ist. Am 25. August kam die aus dem Kanton Fribourg stammende Gymnasiastin als Austauschschülerin an die Hunte, wo sie die 10. Klasse des Gymnasium Eversten besucht. Keine drei Wochen später machte sie bereits sportlich auf sich aufmerksam als sie beim Spardalauf die 5 km gewann. „Ich bin die ganze Zeit gelaufen und habe gewartet das ein Berg kommt wo ich hochlaufen muss. Aber der kam nicht“, erzählte sie anschließend verwundert. „Flache Wettkampfstrecken kenne ich sonst nur von Bahnrennen“. Es folgten ein Sieg über 800 m beim Flutlichtsportfest in Papenburg und ein zweiter Platz beim Ofener Herbstlauf. Erneut über 5 km. Beim Citylauf lief sie dann der Konkurrenz wieder auf und davon.

 

Bereits im Juli hatte sie über ihre Gastmutter Marion Bleeker beim VfL Oldenburg anfragen lassen ob sie mittrainieren dürfte. Mittlerweile bildet sie dort mit Bonnie Andres ein gut funktionierendes Trainings-Duo und hat auch schon erstmals gemeinsam mit ihrer Trainingspartnerin das Deutsche Sportabzeichen abgelegt. Seit ihrem 6 Lebensjahr betreibt sie bereits Leichtathletik und dies überaus erfolgreich. Über ihre Lieblingsdistanz, den 1500 m, konnte sie bereits einmal die Kantonsmeisterschaft erringen. Im Juli lief sie dann über diese Distanz in einem Rahmenwettbewerb des Diamond Race in Lausanne auf einen guten fünften Platz. Auch ansonsten ist sie sportlich sehr aktiv. Bis zu ihrem zehnten Lebensjahr war sie neben der Leichtathletik noch leistungsorientiert am Schwimmen. „Dann musste ich mich für eins entscheiden, weil es zu viel wurde“. Was nicht heißen soll, dass sie nicht noch nebenbei anderen Sport betreibt. Sie geht Klettern, Bergsteigen, Skifahren und ist mit dem Rennrad unterwegs. „Ich mag, dass so viele Oldenburger mit dem Fahrrad unterwegs sind und es viele Radwege gibt“, nennt sie einen weiteren Punkt der ihr an Oldenburg gefällt. Wenn sie nicht sportlich aktiv ist backt sie gerne. „Hauptsächlich süße Sachen“, schmunzelt sie, und liest gerne. „Hier habe ich dazu wieder mehr Zeit, da wir weniger Hausaufgaben aufbekommen und viel weniger Arbeiten schreiben als zuhause. Da konnten das schon mal acht in einer Woche sein. Hier dürfen ja nur drei geschrieben werden“.

 

Zuhause das ist Marly, ein 7000 Einwohner-Ort in der französischsprechenden Schweiz. Hier besuchte sie die ersten sechs Jahre die Grundschule, bevor sie zur 7. Klasse auf eine Schule ins 3,5 km entfernte Fribourg wechselte. Seit der 10.Klasse besucht sie das Kollegium Heiliges Kreuz, welches vergleichbar mit einem Gymnasium in Deutschland ist. Hier in Oldenburg wiederholt sie noch einmal die 10. Klasse obwohl sie in der Schweiz die Versetzung geschafft hat und dort im nächsten Sommer auch mit der 12. Klasse weitermachen wird. „Da es hier ab der Elften ein Kurssystem gibt hielten es meine Betreuer von ICX-Change besser, wenn ich noch einmal die 10. Klasse wiederhole, weil es sonst zu schwer werden könnte wegen der Sprache und weil man hier in Fächern wie Englisch schon weiter ist. Englisch habe ich erst seit der 7. Klasse und Deutsch seit der 3. Aber Deutsch ist auch sehr anstrengend, weil wir sehr viele Texte lesen“. Dies war auch mit ein Grund warum sie sich für Deutschland und gegen England entschied. „Deutsch ist für meine berufliche Zukunft in der Schweiz wichtiger als Englisch und außerdem waren eine Cousine sowie eine Stiefschwester von mir bereits ein Jahr in Deutschland und waren sehr begeistern von ihrem Aufenthalt“, ergänzt sie. „Anfangs war es nicht ganz einfach, aber ich habe sehr schnell Freunde gefunden und bin in der Schule und beim VfL sehr gut aufgenommen worden. Mit meinen Gasteltern, Marion und Rainer Bleeker, war ich schon in Kiel, Lüneburg und Groningen. Bei ihnen fühle ich mich sehr wohl. Ich habe es nicht bereut, nach Oldenburg gekommen zu sein.“

 

30. Citylauf als krönender Abschluss einer erfolgreichen Saison

 

Dreißig Jahre Oldenburger Citylauf. Grund genug für Michelle Kipp vom VfL Oldenburg ihre Saison um eine Woche zu verlängern. „Eigentlich wollten mein Trainer Jürgen Wegner und ich die Saison nach dem Saisonabschlußsportfest in Rastede am vergangenen Freitag beenden. Aber beim Jubiläumslauf wollte ich dann doch noch ganz gerne mitlaufen um dieser tollen Saison den krönenden Abschluss zu geben. Zumal das auch für mich ein kleines Jubiläum ist. Das ist meine fünfte Teilnahme beim Oldenburg Marathon“, erzählt Oldenburgs derzeit schnellste Langstrecklerin, für deren Laufkarriere die Veranstaltung eine besondere Bedeutung hat. Im Jahre 2010 nahm sie hier erstmals am Halbmarathon teil. Es war ihr erster Wettkampf überhaupt. Zwei Jahre später wurde sie hier von ihrem Trainer Jürgen Wegner „entdeckt“.

 

Das Jahr 2015 war ihr bisher erfolgreichstes. Nach zwei Landesmeistertiteln mit der Mannschaft im Fünfkampf in den letzten Jahren konnte sie im März bei den Straßenlaufmeisterschaften über 10 km in Lingen mit der Mannschaft des VfL erstmals einen Landesmeistertitel in ihrer Spezialdisziplin einfahren. Im Juli war es dann endlich soweit. Über 5000 m holte sie sich in Verden ihren ersten Einzeltitel auf Landesebene. Im September folgten dann die Titel drei und vier. Innerhalb einer Woche gewann sie in Wolfsburg den Halbmarathon und in Lingen mit der Mannschaft den DMM-Titel. In Lingen war sie über 800 m und im Weit- sowie Hochsprung an den Start gegangen.

 

Ihre Vielseitigkeit zeigt sich auch in der Niedersächsischen Bestenliste. Ganze fünfzehn Mal findet sich in diesem Jahr ihr Name hier wieder. Auf allen Distanzen zwischen 800 m und Halbmarathon gehört sie zu den zwölf besten Läuferinnen Niedersachsens. Über die Meile und beim Stundenlauf führt sie die Bestenliste sogar an. Über 1000 und 10.000 m ist sie jeweils Zweite. Drittschnellste im Lande ist sie über 3000 m, 5000 m und 10 km.

 

Zwei Bezirksmeistertitel (3x 800 m / 5000 m) sowie Siege bei der Sandkruger Schleife, dem VfL-Straßenlauf und dem Jever Fun Run rundeten die überaus erfolgreiche Saison ab.

 

Und auch beim Citylauf am morgigen Sonntag ist sie wieder heiße Sieganwärterin, bevor sie dann ab Montag die Laufschuhe für knapp drei Wochen an den Nagel hängt. Anfang November steigt sie dann in die Vorbereitung auf die neue Saison ein, wo sie erneut versuchen wird ihrem Traum von der Teilnahme an den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften ein Stück näher zu kommen.

 

Zahlreiche Bestenlisten Platzierungen in Rastede

 

Mit dem Saisonabschlusssportfest in Rastede geht eine lange Bahnsaison zu Ende die Mitte April bei den BM Langstaffel in Ihrhove begonnen hat. Noch einmal konnten mehrere VfLer den Sprung in die Bestenliste schaffen.


Als erstes ging Maartje Hendrikse über 800 m an den Start. In einem mutigen Rennen konnte sie in 2:33,1 ihre Bestzeit gleich um fünf Sekunden verbessern. Damit bleibt sie ihrer Linie treu in jedem Rennen für den VfL eine neue Bestzeit zu laufen.


Mit Neele Harms (2:26,5 / 6:02,2) und Jürgen Jeske (3:49,3 / 6:31,1) wagten zwei VfLer den Doppelstart über 1000 m und die Meile. Mit Erfolg. Beide konnten sich auf beiden Strecken in der Bestenliste platzieren.


Dies verpasste Bonnie Andres über 2000 m (7:18,5) um knapp zehn Sekunden. Trotzdem sie bei der männlichen Jugend mitgelaufen war dominierte sie das Feld klar und kam mit einem Vorsprung von anderthalb Minuten ins Ziel. Vom Start weg lief sie so ein einsames Rennen gegen die Uhr.


Ihre Zeit von 5:24,6 bedeuteten für Michelle Kipp nicht nur persönliche Bestzeit über die Meile, sondern gleichzeitig auch Platz 1 in der niedersächsischen Bestenliste.

 

Dahinter machte ein grün-weißes Quartett lange Zeit gemeinsame Sache, bevor sich Malte Schnückel in seinem ersten Mittelstreckenrennen 500 m vor dem Ziel von den anderen absetzen konnte und nach 5:46,5 die Ziellinie überquerte. Den Sprung in die Bestenliste schaffte Swantje Harms in neuer Bestzeit von 5:57,1 ebenso wie ihre Schwester Neele.

 

Manfred Ostendorf verpasste in 6:03,6 seinen eigenen Landesrekord nur um fünf Sekunden. Damit hält er nun auf allen Distanzen von 800 bis 5000 m in diesem Jahr die Bestzeit in Niedersachsen. Ebenfalls den Sprung in die Bestenliste schafften Joost Schütte (8:14.6) und Bernhard Sager (10:14.6).

 

Bestzeit, Streckenrekord, Gesamtsieg – VfLer erfolgreich in Ofen

 

Viel Grund zur Freude hatten die Läufer des VfL Oldenburg beim diesjährigen Herbstlauf des TuS Ofen. Allen voran Maelle Bays die als Zweite über 5 km in 19:15 Min. ihre persönliche Bestzeit erneut verbessern konnte. Hilfe bekam sie dabei von Jens Willers (19:16) der sich als Tempomacher zur Verfügung gestellt hatte und anschließend auch noch über 10 km an den Start ging wo er in 37:41 schnellster VfLer war.

 

Anfangs konnte auch Bonnie Andres das Tempo noch mitgehen, musste dann aber abreißen lassen und kam in 20:13 als Dritte ins Ziel. Dies war ihre schnellste, auf einer vermessenen Strecke, gelaufene 5 km Zeit. Jürgen Jeske lief in 22:19 auf den zweiten Platz in der AK M55.

 

Auch Geher Andreas Ritzenhoff nutze den Herbstlauf für eine Formüberprüfung. Die vom Veranstalter gestoppte Zeit von 28:11 würde persönliche Bestzeit für ihn bedeuten allerdings hat er selbst nur 28:33 gestoppt, so dass er der offiziellen Zeit nicht ganz glauben konnte.

 

Wie erwartet konnte Michelle Kipp den 10 km Lauf für sich entscheiden. Trotzdem sie durch eine Erkältung ein wenig geschwächt war lief sie einen so überlegenen Sieg heraus, dass sie auf den letzten drei Kilometern sogar das Tempo rausnehmen konnte um Kräfte zu sparen. Am Ende hatte sie in 38:33 ein Vorsprung von fast zweieinhalb Minuten auf den zweiten Platz. Den hatte lange Zeit Paula Böttcher innegehabt. Erst auf der Zielgerade wurde sie von Waltraud Klostermann überspurtet und in 41:02 auf den dritten Platz verwiesen.

 

Über eine neue persönliche Bestzeit konnte sich auch Malte Schnückel freuen der 42:29 für die 10 km benötigte. Über einen neuen Streckenrekord in der M75 konnte sich Hermann Karl Harms in 50:22 freuen.

 

Mit Johann de Buhr (48:46) und Bernhard Sager (1:15:47) waren zwei weitere VfLer am Start.

 

Erster Einzeltitel für Bernd Teuber

 

Im letzten Wettkampf der Saison war es endlich soweit. Bei den diesjährigen Bezirksmeisterschaften im Zehnkampf in Schortens konnte Bernd Teuber (AK M50) endlich seinen ersten Einzeltitel einfahren. Dabei konnte er gleich mehrere persönliche Bestleistungen verbessern.

 

Los ging es für ihn und Peter Fuchs (AK M60) mit dem 100 m Lauf. Bei 1,2 m Gegenwind blieben beide deutlich hinter ihren Erwartungen zurück. Teuber gewann seinen Lauf in 13.82. Fuchs wurde hier Dritter in 15.37.

 

Auch beim Weitsprung lief es für die beiden VfLer noch nicht ganz rund. Bei ihren besten Sprüngen kamen sie gerademal auf 4,17 m (Teuber) bzw. 4,11 m (Fuchs).

 

Deutlich besser lief es da schon beim Kugelstoßen. Nach zwei Stößen unter acht Metern konnte sich Fuchs im letzten Versuch noch einmal deutlich steigern und schaffte mit 8,19 m eine neue Jahresbestleistung. Ebenfalls mit seinem dritten Versuch schaffte Teuber mit 7,84 m seine zweitbeste je gestoßene Weite.

 

Beim Hochsprung machte Fuchs da weiter wo er mit der Kugel aufgehört hatte. Übersprungene 1,21 m bedeuteten auch hier für ihn neue Jahresbestleistung. Noch besser sollte es für Teuber laufen. Mit einer Bestleistung von 1,18 m war er an den Start gegangen und konnte diese um ganze 12 cm auf 1,30 m verbessern.

 

Zum Abschluss des Tages ging es über die 400 m. In 62,11 kam Teuber auf seiner Spezialdisziplin zwar nicht an seine Jahresbestleistung heran, aber im Rahmen eines Zehnkampfs unterbot er seine Bestzeit deutlich. Auch Fuchs war mit seinen gelaufenen 72,19 mehr als zufrieden.

 

Beide lagen damit nach dem ersten Tag mit rund 2400 Punkten voll im Soll.

 

Der zweite Tag begann dann mit dem 100 m Hürdenlauf. Einer Disziplin die an sich schon nicht einfach ist. Die Tatsache das alle Athleten schon fünf Disziplinen in den Beinen hatten machte es nicht einfacher. Während Fuchs recht ordentlich über die Hürden kam und in 22.73 seine Bestzeit um fast eine Sekunde verbessern konnte ähnelte der Lauf von Teuber eher einem Hürdenhüpfen als einem Lauf. Seine 25,51 reichten dann auch gerade eben noch für 82 Punkte.

 

Umgekehrte Zeichen dann beim Diskuswerfen. Mit 21,56 m konnte Teuber seine Bestmarke gleich um mehr als zwei Meter verbessern. Weniger gut lief es hier für Fuchs. Mit 21,14 m blieb er fast dreieinhalb Meter unter seiner Bestmarke.

 

Etwas enttäuschend verlief der Stabhochsprung. Sowohl Teuber (1,70 m) als auch Fuchs (1,60 m) hätten sich einen längeren Verbleib im Wettbewerb gewünscht.

 

Schon nach dem ersten Versuch beim Speerwerfen war für Teuber klar, dass er in der diesjährigen Landesbestenliste die Spitze übernehmen würde. Dermaßen motiviert gelang ihm im letzten Versuch mit 30,42 m der erste Dreißigmeterwurf seiner Karriere. Fuchs scheiterte mit geworfenen 19,93 m knapp an der Zwanzigmetergrenze.

 

Etwas Unruhe kam dann vor dem abschließenden 1500 m Lauf auf. Nachdem das Schiedsgericht eine Entscheidung der Kampfrichter beim Hürdenlauf revidiert hatten packten die Zeitnehmer die Zeitnahme Anlage zusammen und führen nach Hause, so dass die letzten Läufe per Handzeitnahme gestoppt werden mussten.

 

Fuchs, der noch einen persönlichen Zehnkampfrekord aufstellen konnte, hängte sich vom Start weg an die Hacken seines Vereinskollegen. Erst als dieser 300 m vor dem Ziel das Tempo anzog musste er abreißen lassen. Seine Zeit von 5:54 Min. reichte dann am Ende um mit 4180 Punkten (4135 Punkte 2014) eine neue Bestmarke aufzustellen. Dies galt auch für Teuber, der nach seinen 5:40 über 1500 m mit 3954 Punkten seine alte Bestmarke um fast 500 Punkte verbessern konnte.

 

Beim Siebenkampf der Frauen ging es mit dem 100 m Hürdenlauf los. Hier hatten die drei VfLerinnen durchaus unterschiedliche Bedingungen. Während Kathrin Scholl (19.03) ihren Lauf bei einem Gegenwind von 1,5 m absolvieren musste, hatten Kira (19,20) und Swantje Harms (22,29) mehr Glück und erwischten eine windstille Phase.

 

Beim Hochsprung kamen alle drei Oldenburgerinnen bis auf einen Zentimeter an ihre Jahresbestleistungen heran. Nicht ganz unerwartet übersprang Kira Harms mit 1,63 m die höchste Höhe des Tages bei den Frauen. Swantje Harms schaffte 1,42 m und Scholl 1,39 m.

 

Die ganze Saison über hatte Scholl vergebens versucht die Kugel über 10 m zu stoßen. Im letzten Wettkampf der Saison landete die Kugel bei 10,12 m. So weit wie schon seit zwei Jahren nicht mehr. Auch Kira Harms hatte Grund zur Freude. Ihre 8,68 m bedeuteten persönliche Bestweite. Weniger gut lief es für Swantje Harms. Mit 7,81 m blieb sie über einen Meter unter ihren Möglichkeiten.

 

Unter erschwerten Bedingungen fand dann der 200 m Lauf statt. Bei 1,4 m Gegenwind blieben Kira Harms (28.18) und Scholl (29.03) deutlich unter ihren schnellsten Zeiten. Für Swantje Harms (30.26) war es der erste Wettkampf über diese Distanz.

 

Im Gegensatz zum Kugelstoßen war es beim Weitsprung Swantje Harms, die am Beginn des zweiten Tages Grund zur Freude hatte. Mit 4,31 m verbesserte sie ihre Bestweite um einen Zentimeter. Weniger zufrieden war Scholl (4,36) und Kira Harms (4,35) mit ihrem Wettkampf. Beide kamen mit ihrem Anlauf an diesem Tag überhaupt nicht zurecht.

 

Besser lief es da schon beim Speerwerfen. Für Kira (17,43 m) und Swantje Harms (22,61) bedeuteten ihre Weiten persönliche Bestleistung, während Scholl mit 28,95 m Jahresbestleistung warf.

 

Mit dem abschließenden 800 m Lauf konnten alle drei zufrieden sein. Am schnellsten war Swantje Harms (2:34) unterwegs. Nur knapp dahinter kam Scholl (2:40) ins Ziel. Auch Kira Harms war mit ihren 2:53 mehr als zufrieden.

 

In der Endabrechnung belegten sie die Plätze 5 (Scholl / 3392), 6 (Kira Harms (3261) und 7 (Swantje Harms / 2885). Damit holten sie in der Mannschaftswertung den Bezirksmeistertitel.