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September

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Sieg beim Essener Stadtlauf durch Jakob Günther


Auch im Urlaub ist Jakob Günther schnell unterwegs. Seinen Aufenthalt im Ruhrgebiet nutzte er um am Essener Stadtlauf teilzunehmen. Und das mit Erfolg. Auf der anspruchsvollen Strecke durch die Essener Innenstadt konnte er den 6,6 km Lauf in 23:23 Min. mit einem Vorsprung von vier Sekunden denkbar knapp für sich entscheiden.

 

Durch den Sieg hat er sich gleichzeitig für den Garda Trentino Half Marathon qualifiziert, der am 8. November im bekannten Urlaubsort Riva del Garda am Gardasee gestartet wird.

 

Durchweg gute Leistungen beim Flutlichtsportfest in Papenburg


Wie schon im Jahr zuvor erwies sich auch diesmal wieder das Flutlichtsportfest in Papenburg als gutes Pflaster für die Leichtathleten des VfL. Mit zwei persönlichen und drei Jahresbestleistungen kehrten sie am vergangenen Freitagabend zurück nach Oldenburg.

 

Gleich in ihrem ersten Bahnrennen für den VfL konnte die junge Schweizerin Maelle Bays in 2:24.89 ihre 800 m Bestzeit um mehrere Zehntel verbessern und gewann mit deutlichem Vorsprung ihre Altersklasse (U18). Ebenfalls ihre Altersklasse (U16) gewinnen konnte ihre Trainingspartnerin Bonnie Andres, die in 2:23.55 ihre Bestleistung um eine Sekunde verpasste.

 

Gar eine deutsche Jahresbestleistung lief Manfred Ostendorf über 1000 m. In 3:35 Min. blieb er vier Sekunden unter der bisherigen Bestmarke.

 

Zwar stehen für Malte Schnückel in der diesjährigen Bestenliste bereits 18:23 über 5000 m zu Buche, aber da er in diesem Lauf das Rennen eine Runde zu früh beendet hatte bedeutete seine Zeit von 19:50 auch für ihn eine neue persönliche Bestzeit. Die verpasste im selben Rennen Michelle Kipp um gerademal sechs Sekunden. In 17:53 wurde sie als schnellste Frau Dritte im Gesamteinlauf.

 

Kira Harms überquerte im Hochsprung 1,62 m und verpasste ihre Jahresbestleistung nur um zwei Zentimeter. Deutlicher verfehlte sie diese dann schon mit der Kugel, wo für sie am Ende 8,33 m zu Buche standen.

Fünf von Sieben VfLer laufen in Garrel aufs Podest


Schneller als Dominic Ellwardt war beim Freimarktlauf in Garrel als Achter in 18:37 kein anderer Oldenburger Läufer über die 5 km. Aber auch in seiner AK der MU16 war er konkurrenzlos. Hatte er in der inoffiziellen Oldenburger Wertung gerademal zwei Sekunden Vorsprung gehabt waren dies in seiner AK mehr als anderthalb Minuten. Damit war er mit Abstand jüngster Läufer in den Top Ten.

 

Auch Jürgen Jeske, der als dritter Oldenburger die Ziellinie überquerte, konnte in 22:05 seine AK (M55) gewinnen. Auch die schnellste Oldenburgerin trug das Trikot des VfL. Swantje Harms kam zwölf Sekunden vor Jürgen Jeske ins Ziel und sicherte sich als Gesamtsechste den zweiten Platz in der WHK.

 

Schnellste Oldenburgerin über 10 km war Paula Böttcher die in 41:22 den Sprung aufs Treppchen um fast anderthalb Minuten verpasste. Hierfür hätte sie eine Zeit von 40:04 laufen müssen, so schnell wie schon seit fast zwei Jahren nicht mehr. Nur knapp eine Woche nach den Halbmarathonmeisterschaften konnte sie mit ihrer Zeit aber durchaus zufrieden sein.

 

Den Sieg in der M75 sicherte sich dagegen Hermann Karl Harms in 50:26. In der M70 liefen Wilhelm Sprick (58:13) und Bernhard Sager (1:10:40) auf die Plätze 3 und 4.

 

Jakob Günther weiter auf Erfolgskurs


Nur einen Tag nach seinem Sieg beim Spardalauf setzte sich Jakob Günther auf sein Rennrad um nach Brake zu fahren. Nach dieser eher ungewöhnlichen Aufwärmarbeit nahm er am Braker OLB-E.ON Lauf teil wo er wie schon am Vortag den 5 km Lauf souverän für sich entscheiden konnte. In 17:20 Min. hatte er am Ende einen Vorsprung von 19 Sekunden.


Deutlich schneller war er dann knapp eine Woche später beim SportScheck-Lauf in Braunschweig unterwegs. In 16:43 lief er exakt seine Bestzeit vom Oldenburger Abendsportfest Anfang des Monats. Allerdings reichte es diesmal nur zum dritten Platz, was er aber angesichts der guten Zeit problemlos verschmerzen konnte.

 

Sieg beim Herzschlagfinale in Lingen

 

Spannender hätte es kaum zugehen können als bei den diesjährigen DMM Landesmeisterschaften der Frauen in Lingen. Am Ende reichte den VfL-Damen mit erzielten 6727 Punkten ein Vorsprung von einem einzigen Punkt für den Sieg vor dem TK Jahn Sarstedt. Danach sah es allerdings nach den ersten drei Disziplinen so gar nicht aus. Zwar marschierten Kathrin Scholl (21:30) und Swantje Harms (21:29) beim Diskuswerfen im Gleichschritt und holten jeweils 400 Punkte, aber da beide Sarstedterinnen den Diskus weiter warfen lag man nach der ersten Disziplin mit 68 Punkten hinten.

 

Beim gleichzeitig stattfindenden Hochsprung schaffte Kira Harms von 1,64 m die höchste Höhe des Tages und sprang damit acht Zentimeter höher als die zweitbeste Athletin. Michelle Kipp übersprang mit 1,36 m die viertbeste Höhe und scheiterte knapp an 1,40 m, so dass Sarstedt den Vorsprung um drei Punkte aufstocken konnte. Auf die gleiche Höhe wie Kipp kam hier Neele Harms. Für die drei VfLerinnen bedeuteten die übersprungenen Höhen Jahresbestleistung.

 

Wie schon beim Hochsprung war Kira Harms auch über 100m nicht zu schlagen. In 13,50 hatte sie im Ziel einen Vorsprung von 4 bzw. 6/100 auf ihre beiden Konkurrentinnen aus Sarstedt. Groß war die Freude bei Kathrin Scholl die in 13,91, trotz Gegenwindes, ihre persönliche Bestzeit um 4/100 verbessern konnte. Nichtsdestotrotz konnte die TK Jahn ihren Vorsprung auf 96 Punkte ausbauen. Maartje Hendrikse (14,25) und Bonnie Andres (14,31) kamen mit ihren Zeiten nicht in die Wertung.

 

Beim Kugelstoßen konnten die Grün-Weißen erstmals den Abstand ein wenig verkürzen. Mit Jahresbestweite von 9,82 m stieß Kathrin Scholl die Kugel fast einen Meter weiter als die beiden Athletinnen aus Sarstedt. Ihr Versuch zuvor war ungültig gegeben worden da sie den Ring mit der Kugel nochmals verlassen hatte, was nicht nur Trainer Jürgen Wegner ärgerte zumal die Kampfrichter sich zuvor beim 100 m Lauf weniger regelsicher gezeigt hatten. „Mir war das selbst nicht bewusst, dass dies nicht erlaubt ist. Beim 100m Lauf hätte allerdings eine Läuferin aus Sarstedt disqualifiziert werden müssen weil sie die Bahn verlassen hat“.

 

Kira Harms kam mit 8,60 m in die Wertung. Swantje Harms schaffte als dritte Oldenburgerin 8,36 m. Somit bestand der Rückstand nun nur noch 70 Punkte.

 

Die Freude währte aber nur kurz, denn im Weitsprung kamen Swantje Harms (4,31 m), Maartje Hendrikse (4,15), Michelle Kipp (3,96) und Neele Harms (3,94) nicht annähernd an die Weiten der Konkurrenz heran, die 4,78 bzw. 4,98 m sprangen. Nach fünf Disziplinen lag der TK Jahn Sarstedt nun mit einem deutlichen Vorsprung von 217 Punkten scheinbar auf sicherem Siegkurs.

 

Aber jetzt kam mit den 800 m Lauf die Paradedisziplin der Oldenburgerinnen. Mit 1045 Punkten holten sie hier so viele Punkte wie in keiner anderen Einzeldisziplin an diesem Tage. In einem couragierten Rennen lief Bonnie Andres in 2:25,84 der Konkurrenz auf und davon. Selbst die frischgebackene Landesmeisterin Michelle Kipp (2:30,20) konnte der jüngsten VfLerin nicht folgen. Nur eine Woche nach ihrem Sieg im Halbmarathon fehlte Kipp die Frische um das hohe Tempo mitgehen zu können. Aber auch sie hatte im Ziel noch einen Vorsprung von sieben Sekunden auf die schnellste Läuferin der Konkurrenz, so dass der VfL den Rückstand in einen 168 Punkte Vorsprung umwandeln konnte. Mit Neele Harms (2:35,51) und Maartje Hendrikse (2:41,08) waren hier zwei weitere VfLerinnen am Start.


Erstmals an diesem Tag lagen die Oldenburgerinnen damit in Führung. Somit musste die abschließende 4x 100 m Staffel über Sieg und Niederlage entscheiden. Gerademal 21 Punkte betrug der Vorsprung der VfLerinnen, so dass ein packendes Finale zu erwarten war.

 

Als Startläuferin übergab Hendrikse mit einem Rückstand von zwei Metern auf Scholl, die diesen in einen Vorsprung von zwei Metern umwandelte und auf Andres übergab. Die wurde schon frühzeitig überlaufen, so dass sie Kira Harms mit einem Rückstand auf die Reise schickte. Die konnte sich noch ein wenig herankämpfen und kam in 53,30 mit einem Rückstand von 47/100 ins Ziel, was zu einem hauchdünnen Gesamtsieg reichte. Damit konnte der VfL innerhalb von 14 Tagen bereits den sechsten Landesmeistertitel feiern. Je drei in der Einzel- und Mannschaftswertung. Mit Kira Harms (100 m, Hochsprung), Kathrin Scholl (Kugel) und Bonnie Andres (800 m) konnten drei VfLerinnen ihre Disziplinen für sich entscheiden. Über 800 m und im Kugelstoßen ging die Disziplinwertung an den VfL.

 

Wachablösung bei den Halbmarathonmeisterschaften

 

Vier Mal in Folge hatte die Nienburgerin Nicole Krinke zuletzt die Niedersächsischen Halbmarathonmeisterschaften für sich entscheiden können. Auch die bisher in diesem Jahr gelaufenen Zeiten ließen wenig Zweifel darüber aufkommen, dass sie auch diesmal wieder ganz oben auf dem Podium stehen würde. So stapelte auch ihre größte Konkurrentin Michelle Kipp vom VfL Oldenburg vor dem Start ein wenig tief. „Ich hoffe so lange wie möglich an ihr dran bleiben zu können. Aber schlagen werde ich sie wohl nur dann können wenn ich kurz vor dem Ziel noch an ihr dran bin“.

 

Dass die Oldenburgerin taktisch gereift ist bewies sie, in Abwesenheit ihres erkrankten Trainers Jürgen Wegner, vom Start weg wo sie sich direkt an Krinkes Fersen heftete. Immer wieder versuchte die Titelverteidigerin Kipp nach vorne zu schicken damit diese Tempo machen sollte. Diese nahm aber jedes Mal das Tempo raus sobald sie in der Führungsposition war, was Krinke dazu veranlasste wieder die Spitze zu übernehmen. „Ist wahrlich nicht leicht gefallen“, schmunzelte Kipp nach dem Rennen. Davon profitierte die Hannoveranerin Ulrike Wendt die zum Führungsduo aufschließen konnte. Die suchte dann einen Kilometer vor dem Ziel ihr Heil in der Flucht und verschärfte das Tempo so scharf, dass Krinke nicht mehr gegenhalten konnte. „Ich habe nur versucht irgendwie dran zu bleiben. Habe mich dabei aber eigentlich auch noch sehr gut gefühlt. Irgendwann habe ich dann das Marathonschild für Kilometer 42 gesehen und mir gedacht, dass es ja nur noch 195 m sind und bin in der Hoffnung, dass es reichen würde losgesprintet. Die knapp zweihundert Meter haben dann aber kein Ende genommen“, erzählt sie nach dem Rennen. Am Ende hatte sie einen Vorsprung von 9 Sekunden herausgesprintet und konnte sich in 1:24:06 nicht nur über ihren ersten Sieg über Nicole Krinke sondern auch über ihren ersten Einzeltitel auf der Straße freuen. Zweite wurde Wendt (Hannover 96, 1:24:15) knapp vor Krinke (LG Nienburg) die nach 1:24:33 ins Ziel kam. Auf Platz Neun lief VfLerin Paula Böttcher in 1:35:36 an ihrem 21stigstem Geburtstag.

 

Jens Willers konnte in 1:24:03 seine Bestzeit um exakt eine Minute verbessern und landete damit auf dem 33 Platz.

 

VfLer dominieren die 5 km beim Spardalauf

 

Auf neuer Strecke konnte Jakob Günther am vergangenen Samstag seinen zweiten Sieg beim Spardalauf einfahren. Erstmals verlief die Strecke auf den Wegen rund um den Utkiek und nicht mehr wie zuvor durch die Siedlung am Schulzentrum. Trotzdem Günther leicht angeschlagen war konnte er in 17:20 Minuten zu einem sicheren Sieg laufen. Am Ende hatte er einen Vorsprung von 27 Sekunden herausgelaufen. Auf den neunten Platz lief hier David Wenzel in 18:59 Minuten. Allerdings lief er wie viele andere auch ca. 180 m zu wenig da an einer entscheidenden Stelle keine Streckenposten standen. Einzig Günther der hinter dem Führungsfahrrad lief absolvierte die korrekte Streckenführung.

 

Den Sieg bei den Frauen sicherte sich Maelle Bays in ihrem ersten Rennen für den VfL in 19:22 vor Trainingspartnerin Bonnie Andres. Die lief die etwas zu kurze Strecke in 19:44 Min. In der AK M70 war Bernhard Sager in 36:15 erfolgreich.

 

Über 10 km waren mit Johann de Buhr (50:51) und Hermann Karl Harms (51:05) ebenfalls zwei VfLer am Start. Harms gewann hier die AK M75.

 

Niels Kaun erneut Niedersachsens bester Fünfkämpfer


Windböen und teilweise sehr starker Regen machten den Fünfkämpfern bei den Landesmeisterschaften in Stuhr das Leben schwer. Nichtsdestotrotz konnte der ein oder andere Athlet zum Ende der Saison noch einmal eine neue Bestleistung aufstellen. Allen Voran Niels Kaun vom VfL Oldenburg der sich nach 2013 erneut den Landesmeistertitel sichern konnte. Mit 3065 Punkten verbesserte er seine alte Bestleistung um 16 Punkte und übertraf zudem mit dem Speer erstmals die 50m Marke und verbesserte sich um einen Meter auf 50,85 m. Die meisten Punkte erzielte er allerdings über 200 m, wo er in 22,88 nur 17/100 an seiner Bestzeit vorbeischrammte. Am Ende hatte er fast zweihundert Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten.


Fast hätte es sogar noch zum Titel mit der Mannschaft gereicht. Am Ende fehlten gerademal 28 Punkte oder 5 Sekunden über 1500 m zu Platz eins. Gemeinsam mit Kaun Vizemeister wurden Adham Hess (9., 2401 Pkt.) und Daniel Wendel (13., 2235). Mit 6,30 m lieferte Hess erneut einen hervorragenden Weitsprungwettbewerb ab. Die meisten Punkte holte er sich aber mit seinen 22,77 über die 200 m, lediglich 16/100 blieb er dabei über seiner Bestzeit. Auch wenn Wendel die meisten Punkte in den Laufdisziplinen holte blieb er hier deutlich über seinen Bestzeiten. Dagegen erzielte er eine neue Bestweite mit dem Diskus (23,12) und verpasste dies mit dem Speer nur um 32 Zentimeter. Vierter Oldenburger im Bunde war hier Hans Jürgen Lay der mit 2089 Punkten auf dem vierzehnten Platz landete. Zwar war nicht ganz unerwartet der Weitsprung seine stärkste Disziplin, aber mit gesprungenen 6,01 m blieb er doch deutlich unter seinen Möglichkeiten.


Über seinen ersten Landesmeistertitel durfte sich Wolfgang Jung in der M65 freuen. Mit 2422 Punkten hatte er am Ende 61 Punkte Vorsprung auf Platz zwei. Den Grundstein hierfür hatte er im Weitsprung (4,15 m) und über 200 m (30.45) gelegt. In beiden Disziplinen verwies er die Konkurrenz mit großem Abstand in die Schranken. Vierter wurde in dieser AK Klaus Sprenger mit 1744 Punkten, der für die Mannschaftswertung eine AK runtergemeldet hatte und mit Speer (24,68) und Diskus (26,85) jeweils die zweitbeste Leistung in der M65 ablieferte. Die Mannschaft komplettierte Peter Fuchs der in der M60 mit 2197 Punkten ebenfalls vierter wurde, bei dem es aber an diesem Tag nicht wirklich rund lief. Der Gewinn der Mannschaftswertung war für alle drei der erste Landesmeistertitel überhaupt.

 

Den verpasste die M50/55 Mannschaft mit Bernd Teuber, Pierre Wirth und Jürgen Jeske als Vizemeister recht deutlich. Zu stark war die Konkurrenz. Während die Medaillen in der M50 schon vor den 1500 m vergeben waren, machten es Bernd Teuber und Pierre Wirth am Ende noch einmal richtig spannend. Vor der letzten Disziplin lag Wirth auf Platz Fünf mit einem Vorsprung von 86 Punkten auf den Sechstplatzierten, der wiederum zwanzig Punkte vor Teuber lag. Dieser hängte sich vom Start weg an die Fersen des vor ihm liegenden Thomas Drews aus Ganderkesee, ganz auf seinen starken Schlussspurt vertrauend. Aber auch Wirth wollte seinen fünften Platz nicht kampflos preisgeben und versuchte an seinem Vereinskollegen dranzubleiben. Dies gelang ihm auch braveröus über die ersten 1000 m. Als Teuber allerdings eingangs der letzten Runde das Tempo forcierte konnten weder er noch Drews mitgehen, so dass Teuber mit 2303 Punkten noch auf den fünften Platz vorlief. Aber auch für Wirth sollte sich der mutige Lauf lohnen. Mit 2282 Punkten konnte er Drews um 16 Punkte auf Distanz halten.

 

Jürgen Jeske holte als einziger Starter in der M55 2168 Punkte und verpasste die für den Titel nötige Mindestpunktzahl um 132 Punkte.

 

Bei den Frauen war der VfL gleich mit zwei Teams am Start. Beste Oldenburgerin war hier mit 2702 Punkten Kira Harms, die als eine von zwei Athletinnen mit 1,63 m die höchste Höhe im Hochsprung meisterte. Als Siebte sprintete Kathrin Scholl über 100 m in 14,02 an die Spitze der Bestenliste in der W35. Am Ende hatte sie 2532 Punkte zu Buche stehen. 89 Punkte dahinter kam Swantje Harms als Achte ins Ziel. Damit holten sich die drei VfLerinnen den Meistertitel mit der Mannschaft. Der erste für Swantje Harms. Auch die nächsten drei Plätze gingen an den VfL, so dass folgerichtig auch die zweite Mannschaft als Dritte aufs Treppchen kam. Dies waren Michelle Kipp (2225), Maartje Hendrikse (2207) und Neele Harms (2200).

 

Sebastian Koch präsentiert sich erneut in Topform

 

Nachdem Sebastian Koch am vergangenen Freitag seine Bestzeit über 1500 m nur um wenige Hundertstel verpasste, bewies er beim Abendsportfest im Oldenburger Marschwegstadion erneut in welch hervorragender Form er sich im Moment befindet. In einem couragierten Rennen verbesserte er seine 5000 m Bestzeit auf 16:46 Minuten und blieb dabei fast eine halbe Minute unter seiner alten Bestzeit. Dabei profitierte er auch von seinem Vereinskollegen Jakob Günther an den er sich dranhängen konnte. Zwar war Günther auf der Straße schon mehrfach in diesen Bereich gelaufen aber auf der Bahn war dies sein erster offizieller Wettkampf, so dass die 16:43 auch für ihn Bestzeit bedeuteten. Erneut musste er sich mit Dauerkonkurrent Jesse Hinrichs (1.TCO) auseinandersetzen. Nachdem der Triathlet ihn Barßel die Nase vorn hatte konnte sich der VfLer diesmal wieder mit einem Vorsprung von zwei Sekunden durchsetzen.

 

So langsam aber sicher nähert sich Paula Böttcher wieder der 19 Minutengrenze und damit ihrer Bestzeit (18:33). Mit 19:17 konnte sie ihre Jahresbestleistung, die sie im Mai an gleicher Stelle gelaufen war um sieben Sekunden verbessern. Gleiches gelang Hermann Karl Harms, der sich um fünf Sekunden auf 24:52 verbessern konnte und damit in der Bestenliste um einen Platz auf Platz zwei vorrückte. Weiterhin aufsteigende Form zeigte Manfred Ostendorf der mit seinem ersten 5000 m Lauf in diesem Jahr mit 20:51 gleich die Führung in der Bestenliste übernahm.

 

Während sich die Langstreckler über die deutlich kühleren Temperaturen freuten machten sich diese bei den Kurz- und Mittelstreckler sowie den Technikern nicht gerade leistungsfördernd bemerkbar. Hinzu kamen lange Wartezeiten bedingt durch technische Probleme bzw. zu große Teilnehmerfelder.


Schon der erste Wettbewerb, die 100 m, fand mit zwanzigminütiger Verspätung statt wobei die Athleten erst kurz vor dem Start Bescheid bekamen das es losgeht. Dies machte es ihnen nicht gerade leicht sich ordentlich aufzuwärmen. Während Konstantin Merkel (12.15) im ersten Lauf noch Rückenwind hatte, mussten sich Pierre Wirth (13.08), Bernd Teuber (13.82), Peter Fuchs (15,27) und Klaus Sprenger (16.58) im zweiten Lauf zusätzlich zur langen Wartezeit noch mit 1,2 m Gegenwind auseinandersetzen was sich deutlich in den Zeiten bemerkbar machte. Nur Wirth kam knapp an seine Bestzeit (13.06) heran, was darauf hoffen lässt das er in kürze seine erste 12er Zeit laufen dürfte.

 

Bei den Frauen konnte Maartje Hendrikse nicht nur ihren Lauf gewinnen sondern auch in 14.38 eine neue Bestzeit laufen. Nur eine Hundertstel langsamer war Bonnie Andres in ihrem Lauf unterwegs und auch sie konnte diesen für sich entscheiden. Weniger gut lief es für Mona Rieber. In 15.48 blieb sie mehr als eine Sekunde über ihrer Bestzeit.


Etwas zu langsam ging Konstantin Merkel die 400 m an, so dass er in 52.96 eine seiner schlechteren Zeiten über diese Distanz lief. Besser lief es da schon für Wolfgang Jung der in 1:10.58 die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften deutlich unterbot. Jost Schütte kam in 1:37.68 ins Ziel.

Auch die 800 m Läufer mussten sich in Geduld üben. Aufgrund fehlender Startlisten verzögerte sich auch hier der Start um 10-15 Minuten. Einzig Jürgen Jeske der in 2:55,49 eine neue Bestzeit erzielte waren die anderen VfLer nicht ganz zufrieden mit ihren Zeiten. Schnellster unter ihnen war Dominic Ellwardt in 2:22,05. Mit Bonnie Andres (2:26,58), Neele Harms (2:33,44) und Bernd Teuber (2:38.92) waren drei weitere VfLer am Start.


Zwei Jahresbestleistungen konnte Kathrin Scholl für sich verbuchen. Erst überquerte sie im Hochsprung die 1,40 m im ersten Versuch und verbesserte sich gleich um zehn Zentimeter, dann flog auch der Speer mit 28,83 m so weit wie noch nicht zuvor in diesem Jahr. Auch Andreas Ritzenhoff hatte sich diese Disziplinkombinat ausgesucht. Allerdings absolvierte er wegen Terminüberschneidung seine Disziplinen als dualen Wettkampf. Er wechselte zwischen den einzelnen Versuchen zwischen Hochsprung und Speerwurf hin und her. Was dadurch möglich war, dass die beiden Wettkampfstätten direkt nebeneinander lagen. Den Speer warf er 28,51 m weit und beim Hochsprung überquerte er 1,44 m.


Ebenfalls beim Hochsprung an den Start gegangen waren Pierre Wirth (1,40), Peter Fuchs und Klaus Sprenger. Die letzteren überquerten beide die 1,20 m.