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August

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Düsseldorf erneut gutes Terrain für Geher Ritzenhoff

Da wo Andreas Ritzenhoff vor Jahren als Mittelstreckler erfolgreich war, feiert er nun seine ersten Erfolge als Geher im Trikot des VfL Oldenburg. Nach seinem Altersklassensieg im Juni beim Straßengehen in Düsseldorf, schaffte er am Samstag (30.8.14) an gleicher Stelle einen zweiten Platz beim DLV Geher Pokal im Rahmen des Augustsportfest des Düsseldorfer SV auf der Bahn. Sein Ziel unter dreißig Minuten zu bleiben schaffte er dabei in 29:20 Min. deutlich.

Ruth Speelmeyer bei Europameisterschaften erfolgreich

Mit der 4 x 400 m Staffel sicherte sich Ruth Spelmeyer bei den Europameisterschaften in Zürich den sechsten Platz. Sie lief als Schlussläuferin nach Esther Kremer (Wattenscheid), Christiane Klopsch (Friedberg-Fauerbach) und Lena Schmidt (Hilden) nach 3:27,69 Minuten ins Ziel ein.

Michelle Kipp etabliert sich mit Sieg in Schortens endgültig in Niedersachsens Spitze

Nur eine Woche nachdem Michelle Kipp (VfL Oldenburg) beim Abendsportfest in Delmenhorst ihre alte Bestzeit über 10.000 m pulverisierte und an die Spitze der niedersächsischen Bestenliste stürmte konnte sie ihre Zeit von Delmenhorst bestätigen und siegte souverän beim Jever Fun Run in Schortens. In 37:44 war sie noch einmal fünf Sekunden schneller als eine Woche zuvor auf der Bahn. Dabei profitierte sie auch davon, dass mit Matthias Freese und Norman Ihle zwei DSCler in ihrem Leistungsbereich mit am Start waren. Anfangsbei Kilometer sechs machte sie mit den beiden gemeinsame Sache bis Ihle das Tempo nicht mehr halten konnte und zurückfiel. Wenig später musste auch Kipp Freese ziehen lassen, der als achter in 37:17 als schnellster Oldenburger ins Ziel kam.

Paula Böttcher (40:26) machte den Doppelsieg des VfL perfekt. Lange sah es nach einer Zeit unter vierzig Minuten aus. „Ich bin lange mit einem Mann zusammengelaufen, habe aber zu spät gemerkt, dass er langsamer wurde. Die Zeit konnte ich dann nicht mehr aufholen.“

Vorjahressiegerin Lale Nottrodt (1.TCO) musste sich über 5 km diesmal als drittschnellste Oldenburgerin mit Platz zehn begnügen. In 22:22 konnte sie ihr Leistungsvermögen nicht annähernd abrufen. Auch Bonnie Andres (VfL, 21:06) als fünfte schnellste Oldenburgerin war nicht ganz zufrieden mit ihrer Zeit. „Eigentlich kann ich noch ein bisschen schneller laufen.“ Freute sich dann aber doch sichtlich über ihren Sieg in der WJU16. Jürgen Jeske war in 21:56 drittschnellster Oldenburger und konnte die AK M50 gewinnen.

Ein Altersklassensieg gelang auch Horst Frense über 10 Meilen in 1:20:45.

Michelle Kipp gewinnt Chaosrennen in Delmenhorst

Keine Distanz auf der Michelle Kipp in diesem Jahr ihre Bestzeit nicht schon deutlich verbessern konnte, nur über 10 km lief es bisher noch nicht ganz so rund. So war sie vor dem Rennen auch mehr als skeptisch als ihr Trainer Jürgen Wegner ihr seine Zielzeit nannte. „Als er meinte ich solle so um die 38:20 laufen musste ich erst einmal schlucken. So eine Zeit habe ich mir nicht wirklich zugetraut, zumal 10.000 m auf der Bahn schwieriger zu laufen sind als auf der Straße.“ Aber einmal mehr hielt sie sich nicht an die Vorgabe ihres Trainers und konnte dessen Vorgabe noch deutlich toppen. In 37:49 Min. lief sie nicht nur persönliche Bestzeit sondern siegte bei den Frauen mit deutlichem Vorsprung und setzte sich an die Spitze der niedersächsischen Bestenliste. Eigentlich hätte es einen Doppelsieg des VfL geben sollen, so lief Paula Böttcher auch mit großem Vorsprung als zweite dem Ziel entgegen. Leider wurde sie durch einen Fehler der Kampfrichter um den Lohn ihrer Arbeit gebracht. Als sie eigentlich noch zwei Runden zu laufen hatte rief man ihr zu, dass sie jetzt in die letzte Runde gehen würde. Erst als sie schon lange im Ziel war fiel dieser Fehler auf und sie wurde aus der Wertung genommen. Da wird es sie wenig trösten, dass der Veranstalter den Fehler einsah und ihr für das nächste Sportfest einen Freistart versprach. Ein anderer Läufer musste dagegen zwei Runden mehr laufen, auch bei anderen Läufern war man sich offensichtlich nicht ganz sicher wieviel Runden diese schon gelaufen waren. Mit 18 Startern waren auch ungewohnt viele Läufer an den Start gegangen, beim Sportfest im Juni an selber Stelle waren gerade mal fünf Läufer unterwegs, so dass es teilweise sehr unübersichtlich war welcher Läufer in welcher Runde ist. Hinter dem Sieger Waldemar Trudung aus Lemwerder kamen drei VfLer auf den Plätzen zwei bis vier ins Ziel. Sebastian Koch konnte sich in 37:05 knapp gegen Florian Bahlmann in 37:07 durchsetzen. Vierter wurde Jens Willers in 37:32.

Den Anfang hatten die Sprinter des VfL gemacht. Über 100 m verpasste Dennis Siegmund in 12:09 seine Bestzeit denkbar knapp, holte dies dann aber über 200 m in 24:30 nach. Luca Schirmacher war mit seinen 12,10 über 100 m alles andere als zufrieden, konnte aber über 200 m seine Zeit aus der Vorwoche in 23,80 bestätigen. Tim-Felix Faasch lief die 100 m in 12,81 und die 200 m in 25,53. Jeweils Zweite in ihren AKs über 100 m wurden Jürgen Jeske (M50) in 14,12 und Bernd Teuber (M45) in 13,82. Über 200 m konnte Teuber in 27,26 seine AK gewinnen und Jeske wurde dritter in 29,95. Auch Neele Harms gewann auf der für sie ungewohnt kurzen Distanz in 29,16 ihre Altersklasse.

Um fast vier Sekunden konnte sich ihre Schwester Swantje in 2:33,97 über 800 m verbessern und wurde damit zweite. Einzig M70-Athlet Klaus Sprenger versuchte sich an den technischen Disziplinen. Den Hochsprung gewann er mit übersprungenen 1,20 m im ersten Versuch und den Speer warf er auf 27,59 m was für Platz drei reichte.