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Dezember

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Krönender Abschluss eines erfolgreichen Jahres

Zum Abschluss des Jahres ließen es die Läufer des VfL Oldenburg noch einmal richtig krachen. Allen voran Michelle Kipp die in 36:34 ihren eigenen, im Vorjahr aufgestellten, Streckenrekord regelrecht pulverisierte. Ganze anderthalb Minuten war sie schneller unterwegs als zwölf Monaten zuvor. Ihre eigene persönliche Bestzeit unterbot sie dabei um siebzig Sekunden. Schneller waren in Niedersachsen in diesem Jahr nur Coline Ricard und Tabea Themann. Ihr Trainer Jürgen Wegner stand schon bei der Fünfkilometermarke, die sie in 18:10 überquerte, nur noch Kopfschüttelnd am Straßenrand ob der Präsentation seines Schützlings. „Kann die denn nicht einmal tun was man ihr sagt“, bemerkte er augenzwinkernd nach dem Lauf. „Unglaublich“, fiel Teamkollegin Sabrina Schütte dazu nur ein. „Der erste Kilometer war in 3:31 schon ein wenig schnell und ich habe mich schon gefragt ob ich das wohl durchhalten kann“, erzählte Kipp nach dem Lauf. Und wie sie das konnte. Abgeschlagen lief ihre Mannschaftskollegin Paula Böttcher (2. WHK) in 41:01 auf den zweiten Platz. „Bin sehr zufrieden mit der Zeit. Entspricht meinem momentanen Trainingsstand“, freute auch sie sich über ihre Zeit. Böttcher war leicht gehandicapt an den Start gegangen da sie im Vorfeld einen kleinen Unfall gehabt hatte, bei dem sie auf Inlinern mit einem Radfahrer kollidiert war.

Sebastian Koch musste den Wettkampf gesundheitsbedingt bereits nach der Hälfte der Strecke beenden.

Auch über 5 km gab es einen Doppelsieg der Gastgeberinnen durch Bonnie Andres und Sabrina Schütte. Vom Start weg hatten Andres (20:45) und Schütte (20:46) gemeinsame Sache gemacht und hielten die Konkurrenz in Person von Jette Grön (BTB, 20:54) auf Abstand. Am Ende konnte sich Andres knapp vor ihrer Trainingspartnerin durchsetzen. Auch Lale Nottrodt konnte als Sechste in 22:56, wie ihre Teamkolleginnen ihre Altersklasse gewinnen. Allerdings war ihr ihr Trainingsrückstand deutlich anzumerken, da sie in Normalform problemlos mit den beiden anderen VfLerinnen hätte mithalten können.

Bei den Männern konnte sich Jens Willers in 17:51 nicht nur über eine gute Zeit, sondern auch über den dritten Gesamtplatz freuen. So sicherten sich die Grün Weißen bei der eigenen Veranstaltung gleich fünf von zwölf möglichen Podiumsplätzen. Bernd Teuber absolvierte die 5 km in 22:01 und Stefan Behrens in 25:56. Geher Andreas Ritzenhoff absolvierte die Strecke in neuer persönlicher Bestleistung von 27:12. „Mit den Zeiten können wir alle sehr zufrieden sein“, freute sich Jürgen Wegner über den guten Jahresabschluss seiner Athleten.

Aber nicht nur auf der Strecke haben sie gute Leistungen abgeliefert. Durchweg alle VfL-Starter hatten vorher als auch nachher als freiwillige Helfer zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen. So hörte man nach der Veranstaltung durchweg positive Kommentare der knapp 700 Teilnehmer. Viele kündeten schon ihr Wiederkommen für den Silvesterlauf 2015 an.

6. Oldenburger Silvesterlauf
Das Jahr mit der Teilnahme an einem Silvesterlauf zu beenden ist für viele Läufer mittlerweile zu einer liebgewonnenen Tradition geworden. So auch in Oldenburg, wo nun bereits zum sechsten Mal der VfL Oldenburg den Oldenburger Silvesterlauf veranstaltet. Los geht es, wie in den Jahren zuvor, vor der Carl von Ossietzky Universität amUhlhornswegEine fünf Kilometer lange Runde führt die Läufer durch das angrenzende Wohngebiet und am Drögen Hasen vorbei. Über die Ammerländer Heerstraße geht es zurück zum Start-Ziel Bereich. Die Strecke verläuft durchweg auf asphaltierten bzw. gepflasterten Straßen, ist aber nicht bestenlistenfähig, da nicht amtlich vermessen. Neben den beiden Volksläufen über 5  (Start 14:30 Uhr) und 10 km (14:40) werden ein 650 m Bambinilauf (bis Jg. 2002, 13:40), ein Schülerlauf über 1,5 km (bis Jg. 1998, 14:00) und 5 km Walking (14:45) angeboten. Meldeschluss ist für alle Läufe Sonntag der 28.12. Die Startnummern können am 30.12. von 15:00 bis 17:30 und am Veranstaltungstag ab 11:30 im Foyerder Universität am Uhlhornsweg abgeholt werden.Kurzentschlossene können sich an diesen Terminen bis 1 Stunde vor dem Start nachmelden. Im Foyer befindet sich auch die Cafeteria wo sich die Teilnehmer nach absolviertem Lauf bei Kaffee und Kuchen auf den nahen Jahresausklang einstimmen und gemeinsam das Laufjahr 2014 Revue passieren lassen können. Für Unterhaltung sorgt dabei der Oldenburger Gitarrist und Sänger Uwe Mannsbarth mit seinem Programm "On The Road Of My Life". Er spielt bekannte Klassiker von "Hotel California" bis "Sweet Home Alabama". Für die Bestückung der Kuchentheke würde sich der VfL über jede Kuchenspende sehr freuen. Wer nicht selbst aktiv sein kann für den besteht die Möglichkeit als freiwilliger Helfer zum Gelingen des diesjährigen Silvesterlaufs beizutragen.

Glänzender Start in die Hallensaison

Als gutes Pflaster für die Leichtathleten des VfL Oldenburg erwies sich am Sonntag die Dortmunder Helmut Körnig Halle. Mit je drei Siegen und zweiten Plätzen kehrten die Schützlinge von Trainer Jürgen Wegner zurück nach Oldenburg.

Den Anfang machte Geher Andreas Ritzenhoff der über 3000 und 5000 m an den Start ging. Und er hatte gleich doppelt Grund zur Freude. Über beide Distanzen kam er als Dritter ins Ziel und belegte in seiner Altersklasse die Plätze eins (3000 m / 16:29) und zwei (5000 m / 28:14). Seine 5000 m Zeit bedeutete für ihn neue persönliche Bestzeit.

Pierre Wirth, der erstmals für den VfL an den Start ging, lief in Dortmund sein erstes 200 m Rennen überhaupt. Schnell angelaufen musste er auf der Zielgerade schmerzhaft erfahren wie lang 200 m sein können. Trotzdem konnte er, als mit Abstand ältester Läufer, mit seiner Zeit von 27,31 sehr zufrieden sein.

Den ersten von zwei Gesamtsiegen sicherte sich Bonnie Andres über 800 m in ihrer Altersklasse W14. Taktisch klug war sie die ersten 400 m an zweiter Stelle gelaufen um sich dann an die Spitze zu setzen. Als sie auf der Zielgeraden noch einmal attackiert wurde bewies sie Sprintqualitäten und konnte in 2:38,18 ihre Konkurrentin Carla Bol (LGO Marterloh, 2:38,53) knapp auf Platz zwei verweisen.

Über 60 m konnten die VfL-Sprinter in ihren Zeitläufen je zwei Zweite und Dritte Plätze erlaufen. Schnellster VfLer und Gesamtzweiter war Nils Kaun in 7,33 vor Adham Hess in 7,35. Genauso eng ging es im dritten Zeitlauf zwischen Konstantin Merkel (7,80) und Daniel Wendel (7,82) zu. Fünfter in diesem Lauf wurde Pierre Wirth in 8,34. Auch die 60 m waren für Wirth absolutes Neuland und erneut war er der älteste Teilnehmer im Feld.

Einen harten Fight lieferten die VfLer dem LAZ Puma Rhein-Sieg über 4x 200 m. Hess war für den VfL angelaufen und hatte den Stab an Merkel weitergeben. Wendel schickte dann Schlussläufer Kaun auf die letzten 200 m. Der musste sich erst auf den letzten Metern geschlagen geben. „Ich wollte schneller laufen, aber es ging einfach nicht“. Am Ende fehlten 17/100 zum Sieg. „Mit der Zeit von 1:33,58 können wir voll und ganz zufrieden sein“, freute sich Jürgen Wegner.

Als letztes ging Michelle Kipp über 1500 m an den Start. Die Vorgabe des Trainers war, sich nicht vom Start weg an die Spitze zu setzen und unter fünf Minuten zu laufen. Einmal mehr war auf die Mathematikstudentin Verlass. Nach einem Drittel der Strecke setzte sie sich an die Spitze und gab diese Position bis ins Ziel auch nicht mehr her. Exaktes Timing bewies sie mit ihrer Zeit von 4:59,68. Exakt die Zeit die vorgegeben war. „Besser hätten die Leistungen zu diesem Zeitpunkt der Saison kaum sein können“, zeigte sich Jürgen Wegner sehr zufrieden mit den Leistungen seiner Schützlinge.

Mit Hans-Jürgen Lay und Mona Rieber waren zwei VfLer am Sonntag in Hannover aktiv gewesen. Mit 3,91 m konnte Mona Rieber hier den Weitsprung der Frauen für sich entscheiden. Drei ihrer sechs Sprünge hätten an diesem Tag für den Sieg gereicht. Ganz zufrieden war sie trotzdem nicht. „Der Anlauf hat heute überhaupt nicht gepasst, ich bin teilweise fast einen halben Meter vor dem Brett abgesprungen“, zeigte sie sich selbstkritisch.

Einen alles andere als optimalen Wettkampf erwischte auch Hans-Jürgen Lay. Der eigentlich sichere 6,40 m Springer kam nur auf 6,24 und landete sogar zweimal unter der sechs Metermarke. Am Ende reichte es zu Platz Zwei. Über 60 m wurde er in 7,47 Dritter seines Vorlaufs.

Die gleiche Weite wie Lay erzielte Jan-Niclas Faasch beim Hallenmeeting in Hamburg. Gleich im ersten Versuch sprang er die 6,24 m, was am Ende zu Platz vier reichte. Über 60 m verpasste er als Vorlaufzehnter in 7,59 das Finale um 9/100.