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Februar

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VfLer von Stadt Oldenburg für herausragende Leistungen geehrt

Auch in diesem Jahr waren wieder zahlreiche Leichtathleten des VfL zur Sportlerehrung der Stadt Oldenburg geladen. Geehrt wurden Athleten die 2013 entweder einen Titel bei den NLV- Meisterschaften gewonnen oder sich bei Deutschen Meisterschaften unter den ersten drei platziert hatten. Neben einer Urkunde bekam jeder Sportler ein Badehandtuch überreicht. Als erstes wurde Kathrin Scholl für ihre NLV-Titel über 200m und 400m in der W30 geehrt. Ihr folgten Horst Frense (NLV-Meister M70 800m), Manfred Ostendorf (NLV-Meister M70 1500m und 2. DM 5000m) und Johann Arends (DM Steinstoßen M60). In der Hauptklasse wurden Paula Böttcher (NLV-Meister 10.000m) und die beiden erfolgreichen Fünfkampfteams (Kathrin Scholl, Michelle Kipp, Jacqueline Lomax bei den Damen und Nils Kaun, Daniel Wendel, Dennis Behrens bei den Männern) geehrt. Da Nils Kaun (NLV-Meister Fünfkampf) und Ruth Spelmeyer (2. DM 400m) nicht anwesend waren erfolgte bei beiden keine Ehrung, was ein bisschen Schade war.

Quelle: Bernd Teuber.

Ruth Spelmeyer Niedersachsens Leichtathletin des Jahres

Nun ist es amtlich: Ruth Spelmeyer ist Niedersachsens Leichtathletin des Jahres 2013. Die Abstimmung fiel deutlich zu Gunsten der Oldenburgerin aus. Mit 44,4 % der Stimmen hatte sie fast acht Prozent Vorsprung vor Stabhochspringerin Annika Roloff (MTV 49 Holzminden) mit 36,7 %. 2013 feierte die Studentin ihren endgültigen Durchbruch auf der 400 m – Strecke. Hier wurde sie Deutsche Vizemeisterin und trug das Nationaltrikot in der 4 x 400 – Staffel bei der Team-EM in Gateshead. Über 100, 200 und 400 m war sie 2013 schnellste niedersächsische Athletin. Auch das Jahr 2014 hat bereits erfolgreich für sie begonnen. Erst lief sie in Berlin persönliche Bestzeit über 60 m (7,66 Sec.), dann folgten zwei Landesmeistertitel über 60 und 200 m sowie die Norddeutsche Meisterschaft im 400 m Lauf.

 

Quelle: Bernd Teuber.

Ruth Spelmeyer stürmt an Spitze der Bestenliste

Einen Sahnetag erwischte Niedersachsens Leichtathletin des Jahres 2013, Ruth Spelmeyer, am letzten Samstag (8.2.14) beim 18. Nationales SVB Hallenmeeting in Bielefeld. Zweimal ging sie an den Start, zweimal stand am Ende eine persönliche Hallenbestleistung zu Buche. Los ging es mit den 60 Metern. In 7,65 Sek. gewann sie nicht nur ihren Lauf souverän mit 2/10 Vorsprung, sondern konnte ihre in Berlin erzielte Bestzeit um 1/100 verbessern. Dies reichte in der Gesamtwertung zum dritten Platz. Keine dreieinhalb Stunden später legte sie dann noch einmal einen drauf. Über 400 m stürmte sie als Siegerin in 53:65 Sek. an die Spitze der Deutschen Hallenbestenliste. Ein Fingerzeig in Richtung der Konkurrenz zwei Wochen vor den Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig.

 

Quelle: Bernd Teuber.

M70-Mannschaft läuft in Ostercappeln souverän zur Landesmeisterschaft

Ihrer Favoritenrolle gerecht wurde die M70-Mannschaft des VfL bei den Niedersächsischen Crossmeisterschaften in Ostercappeln am letzten Sonntag. In der Besetzung Horst Frense (29:05), Helmut Fuchs (31:35) und Wilhelm Sprick (32:12) liefen sie über 5,85 km souverän zum Landesmeistertitel. Zudem sicherte sich Frense die Vizemeisterschaft in seiner AK. Im gleichen Rennen kam Jürgen Jeske (27:50) in der M50 auf Platz 14. Auch ansonsten war es ein erfolgreicher Tag für die Grün-Weißen. Zahlreiche Athleten liefen aufs Podium. Den Anfang machte Dominic Ellwardt in der M14 über 2,45 km. Als vierter lief er nur knapp am Treppchen vorbei. Die Mittelstrecke der Männer (3,5 km) hatte nicht nur die meisten Teilnehmer sondern war in der Spitze auch am hochwertigsten besetzt. Hier waren mit Daniel Wendel und Bernd Teuber zwei VfLer am Start. Während Teuber (15:01) mit seinem neunten Platz in der AK M45 vollauf zufrieden war verhinderte ein Sturz eine bessere Platzierung für Wendel (13:09). Der dementsprechend unzufrieden nach dem Lauf war.

Besser lief es da schon bei den Frauen über dieselbe Distanz. Ziel war es wie im Vorjahr, als man Dritte wurde, mit der Mannschaft aufs Treppchen zu laufen. Aufgrund einer Verletzung von Paula Böttcher hatten sich Marathonläuferin Anita Ehrhardt und Mehrkämpferin Kathrin Scholl dazu bereit erklärt sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen und erstmals in ihrem Leben an einem Crosslauf teilzunehmen. So konnten die VfL-Mädels ihr Ergebnis vom Vorjahr sogar noch toppen und liefen zur Vizemeisterschaft. Schnellste VfLerin war diesmal Jacqueline Lomax (13:51) als Sechste, die damit ihre gute Form der letzten Wochen bestätigte. Michelle Kipp (14:06) als Elfte war mit ihrer Leistung nicht ganz zufrieden. „Das lief heute nicht ganz rund bei mir.“ Gleich in ihrem ersten Crosslauf konnte sich Kathrin Scholl (15:15) zwei Vizemeistertitel sichern. Neben der Mannschaftswertung war sie in der W35 erfolgreich. In der gleichen AK lief auch Crossdebütiantin Anita Ehrhardt (15:32) aufs Treppchen.

Auf der abschließenden Langstrecke (8,3 km) konnten sich Florian Bahlmann (31:06, 18. MHK), Sebastian Koch (31:35, 20. MHK) und Jens Willers (33:34, 21. MHK) über einen zehnten Platz in der Mannschaftswertung freuen.

 

Quelle: Bernd Teuber.

Ruth Spelmeyer erneut erfolgreich

Nur eine Woche nach ihrem Doppelsieg bei den Landesmeisterschaften in Hannover sicherte sich Ruth Spelmeyer ihren bereits dritten Titel in diesem Jahr. Bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hamburg reichten ihr über 400m, für ihre Verhältnisse, mäßige 55,48 Sek. zum Gewinn des Titels. Die Zweitplatzierte Franziska Kindt vom SCC Berlin (57,94) hatte mehr als zwei Sekunden Rückstand. Anfang Februar letzten Jahres war sie mit hervorragenden 53,69 Sek. über ihre Spezialdisziplin in die Saison gestartet.

Nur hauchdünn verpasste Adham Hess über 60m die Qualifikation für die Zwischenläufe. Genau wie zwei weitere Läufer lief er im Vorlauf 7,26 Sek. Am Ende waren es Tausendstel die seine beiden Konkurrenten die Nase vorn hatten. Damit ist Hess übrigens genau die gleiche Zeit gelaufen wie Niels Kaun bei den Landesmeisterschaften eine Woche zuvor.

Die gemeldete 4x200m Staffel konnte leider nicht an den Start gehen, da Schlussläufer Niels Kaun im Anfang der Woche beim Sport umgeknickt war und auf einen Start über 60m und in der Staffel verzichten musste.

 

Quelle: Bernd Teuber.