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Juli

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Ruth Spelmeyer erneut Deutsche Vizemeisterin

Bei strömenden Regen konnte Ruth Spelmeyer ihren Erfolg vom Vorjahr wiederholen und gewann in 52,95 Sek. erneut die Vizemeisterschaft über 400 m bei den Deutschen Meisterschaften in Ulm. Deutschlands beste Viertelmeilerin Esther Cremer (52,56) war wie erwartet zu schnell für die Oldenburgerin. Aber mit diesem Erfolg dürfte sie sich einen Platz in der 4x 400 m Staffel für die Europameisterschaften in Zürich gesichert haben. Rund 3/10 nahm sie der drittplatzierten Lena Schmidt (53,24) ab und zeigte einmal mehr wer zurzeit die zweitbeste 400 m Läuferin in Deutschland ist.

Zahlreiche Bestleistungen beim 1. Oldenburger Abendsportfest

Ausgesprochen zufrieden zeigte sich Trainer Jürgen Wegner mit den Leistungen seiner Athleten beim ersten Oldenburger Abendsportfest am Mittwochabend. Neben drei Siegen und dreizehn weiteren Podiumsplatzierungen gab es zahlreiche Bestleistungen zu bejubeln. Den Anfang machten die Sprinter über 100 m. Trotz erheblicher Alters- und Leistungsunterschiede gingen alle vier VfLer im zweiten Zeitlauf an den Start, den Konstantin Merkel in mäßigen 12,11 Sek für sich entscheiden konnte. In der Addition beider Läufe wurde er dritter. Bernd Teuber (13,73) wurde neunter, Jürgen Jeske (14,11) elfter und Klaus Sprenger (16,35) zwölfter. Gerade mal 2/100 fehlten Jan-Niclas Faasch in der U20 am Sieg über die 100 m, aber in 11,86 konnte er sich über eine neue Jahresbestleistung freuen. Neue persönliche Bestleistungen stellten in der U16 Dennis Siegmund als Sieger seines Laufs in 12,02 und in der U18 Luca Schirmacher als zweiter in 11,87 auf. Siegmund hatte seine alte Bestzeit gerade mal vier Tage zuvor aufgestellt.

Emely Aalbers lief über 1000 m in der weiblichen U20 in der Zeit von 3:57,28 auf Platz drei. Peter Fuchs und Jürgen Jeske absolvierten dieselbe Distanz in 3:37,32 bzw. 3:46,50. Fuchs war damit exakt 1/100 schneller als im Vorjahr an gleicher Stelle.

Die 200 m liefen für Konstantin Merkel deutlich besser als die 100 m zuvor. Als zweiter stellte er in 23,52 seine Jahresbestzeit ein und das trotz erheblichem Gegenwind in der Startkurve. Während Wolfgang Jung in 30,21 die Quali für die Deutschen Meisterschaften knacken konnte verpasste Bernd Teuber in 27,16 dieses Ziel erneut knapp. Hans Jost Schütte kam in 42,38 ins Ziel. Wie schon über 100m war auch auf der doppelt so langen Sprintstrecke Julian Hartung (23,67) vom DSC zu schnell für Jan-Niclas Faasch (23,97). Der aber erneut in Jahresbestzeit ins Ziel kam. Da es keine U16-Wertung über 200 m gab musste Dennis Siegmund in seinem ersten 200 m Lauf in der U18 an den Start gehen, wo er auf seinen Teamkollegen Luca Schirmacher traf. Und Siegmund kam Schirmacher näher als ihm lieb war. Hatte Schirmacher auf den ersten 100 m noch einen komfortablen Vorsprung schrumpfte dieser auf der Zielgerade Zusehens und am Ende konnte er gerade mal 15/100 ins Ziel retten. In 23,75 wurde er zweiter vor Siegmund der 24,40 benötigte. Weniger Grund zur Freude hatten die VfL-Damen über diese Distanz. Zwar belegten Kathrin Scholl (28,53) und Mona Rieber (30,15) die Plätze Zwei und Drei aber mit ihren Zeiten waren beide nicht zufrieden. Allerdings hatten auch sie unter starkem Gegenwind in der Startphase zu leiden. Selbst Siegerin Mareike Maaß blieb in 27,65 über eine Sekunde unter ihrer Jahresbestleistung. Über 3000 m gab es ein reines VfL-Podium bei den Frauen. Michelle Kipp verbesserte bei ihrem Sieg in 10:28,25 ihre Bestzeit gleich um 11 Sekunden. „Mit dieser Strecke hatte ich nach den Hallenmeisterschaften noch eine Rechnung offen, wollte ich diese Bestzeit heute unbedingt.“ Zweite wurde Paula Böttcher in 11:30,35 vor Kathrin Scholl, die nur eine halbe Stunde nach ihrem 200 m Lauf wieder einmal ihre Kämpferqualitäten unter Beweis stellte und in 12:19,38 eine persönliche Bestzeit lief. Maßarbeit lieferte Sebastian Koch ab. „Ich wollte unbedingt unter 10 Minuten bleiben, bin am Anfang allerdings etwas zu schnell angegangen.“ Als vierter schaffte er dies in 9:59,7 äußerst knapp. Dominic Ellwardt war unverständlicherweise nur in den zweitschnellsten Lauf gesetzt worden und lief vom Start weg ein einsames Rennen vor dem restlichen Feld. In persönlicher Bestzeit von 10:25,84 gewann er seinen Lauf und wurde zweiter in der U18. Perfektes Teamwork lieferten Manfred Ostendorf, einer der ältesten VfLer am Start, und Bonnie Andres, die jüngste VfLerin, ab. Fast das gesamte Rennen über wechselten sie sich in der Tempoarbeit ab. Zweihundert Meter vor dem Ziel konnte sich Ostendorf dann ein wenig absetzen aber Andres gab nicht auf und unmittelbar vor der Ziellinie konnte sie in dann noch über spurten. Für ihren ersten 3000 m Lauf benötigte sie 11:36,63 und hatte am Ende einen Vorsprung von 26/100 auf Ostendorf, der sich im Ziel äußerst imponiert über ihre Leistung zeigte. „Das hat sie ganz toll gemacht. Hut ab“. Mit Jürgen Jeske (13:02,54), Wilhelm Sprick (15:45,58) und Hans Jost Schütte (16:59,09) absolvierten drei weitere VfLer die 3000 m.

Wolfgang Jung (3,94 m) und Klaus Sprenger (3,30 m) nahmen zudem noch am Weitsprung teil.

Geburtstagskind Bonnie Andres beschenkt sich selbst mit Bestzeit

Ein schöneres Geburtstagsgeschenk hätte sich Bonnie Andres beim Kreisvergleichskampf in Delmenhorst gar nicht machen können als in 2:28,54 erneut ihre 800 m Bestzeit um drei Sekunden zu verbessern. Ihre alte Bestzeit hatte sie vor gerade mal einer Woche in Wilhelmshaven aufgestellt. „Bonnie ist mutig mit einer 71er Runde angegangen. Am Ende hat man dann aber doch gemerkt, dass ihr die Kräfte fehlten um das Tempo durchzugehen. Aber mit ihrer Leistung kann sie mehr als zufrieden sein. Eine ganz große Präsentation“, freute sich ihr Trainer Jürgen Wegner über ihre Zeit und ihren vierten Platz. Mit der zweiten 4x 100 m Staffel der Stadt Oldenburg lief sie auf den dritten Platz sorgte mit dafür, dass ihr Team die Wertung der WJU16 gewann.

Auch Dominic Ellwardt konnte in 2:14,51 seine in der Vorwoche aufgestellte Bestzeit über 800 m deutlich verbessern und war als Einlaufzweiter bester seines Jahrgangs. Fast hätte er im Endspurt noch den Führenden eingeholt, der in diesem Jahr schon eine 2:08 gelaufen ist. In der 4x 100 m Staffel wurde er mit der 2. Staffel Oldenburgs vierter.

Mit zwei Siegen und einer persönlichen Bestzeit kehrte Dennis Siegmund aus Delmenhorst zurück. In 12,07 gewann er nicht nur die 100 m sondern lief auch persönliche Bestzeit. Auch mit der 1. Staffel Oldenburgs war er anschließend erfolgreich. Deutlich gewann das MU16 Team aus Oldenburg die Mannschaftswertung.

Als erster VfLer war Fynn Luca Wolf an den Start gegangen. In 11,83 wurde er 11. über 75 m, 2:40,63 benötigte er für die 800 m wo er auf Platz fünf lief. In der 4x 75 m Staffel lief er anschließend auf den dritten Platz. In der Teamwertung der MU14 reichte es am Ende für Platz zwei.

Michelle Kipp stürmt zu neuer Bestzeit

Nur eine knappe halbe Woche nachdem Michelle Kipp bei den Fünfkampfmeisterschaften gleich sechs neue Bestleistungen aufstellen konnte folgte bei der Sommerlaufserie in Sottrum über 1000 m die nächste. Vom Start weg hängte sie sich mutig an die beiden führenden Männer die sich vorgenommen hatten unter drei Minuten zu laufen. Zwar musste sie zwischenzeitlich etwas abreissen lassen aber mit einem starken Endspurt kam sie dem zweitplatzierten auf der Schlussgerade noch einmal gefährlich nah und verbesserte in 3:04,1 ihre alte Bestzeit um mehr als sieben Sekunden.

Als vierter und Sieger der M45 lief Bernd Teuber im gleichen Lauf in 3:16,6 ins Ziel.

Mehrkämpfer kehren mit einem Titel und fünf Vizemeisterschaften aus Meppen zurück

Bei tropischen Temperaturen kämpften am vergangenen Sonntag die Mehrkämpfer des VfL in Meppen um den niedersächsischen Landesmeistertitel im Fünfkampf. Mit einem Großaufgebot von 15 Teilnehmern war der VfL Oldenburg ins Emsland gereist. Am Ende standen ein Mannschaftsmeistertitel, fünf Vizemeisterschaften, ein dritter Platz und viele Bestleistungen für die Truppe von Trainer Jürgen Wegner zu Buche.

Den Vorjahrestitel erfolgreich verteidigen konnten die Damen des VfL in der Besetzung Kira Harms (5., 2636 P.), Michelle Kipp (6., 2513) und Mona Rieber (12., 1828). Wobei Harms mit gesprungenen 1,59 m die herausragende Hochspringerin im Teilnehmerfeld war. Überhaupt konnten die VfLerinnen in dieser Disziplin überzeugen. Mit 1,47 konnte Kipp ihre Bestleistung gleich um sechs Zentimeter verbessern. Auch mit den gesprungenen 1,27 m in ihrem ersten Hochsprungwettkampf überhaupt konnte Mona Rieber mehr als zufrieden sein. Ihr Trainer war es auf jeden Fall. Michelle Kipp erzielte in allen fünf Disziplinen persönliche Bestleistungen und konnte sich als zweitschnellste, im abschließenden 800 m Lauf (2:21,81) noch vom zehnten auf den sechsten Platz vorschieben.

Nicht ganz reichte es in diesem Jahr für Titelverteidiger Nils Kaun (VfL) bei den Männern. Im Vorjahr noch Einzel- und Mannschaftsmeister reichte es diesmal nur zu zwei Vizemeistertiteln. „Den Titel habe ich mit dem Diskus verloren, 26 m ist einfach zu wenig“. Dabei sah es nach drei Disziplinen sogar noch nach einer persönlichen Bestleistung mit über 3100 Punkten aus. Mit einem couragierten 1500 m Lauf versuchte er das Ruder noch einmal rumzureißen, aber der spätere Sieger Holger de Vries vom TV Norden hielt dagegen und konnte seinen knappen Vorsprung noch ein wenig ausbauen. Am Ende lag Kaun mit 3017 Punkten gerade mal 35 Punkte hinter dem Ersten. Zusammen mit Jan Niclas Faasch (2358) und Hans Jürgen Lay (2204) sicherte er sich hinter der LG Göttingen die Vizemeisterschaft mit der Mannschaft. Auch Konstantin Merkel schaffte trotz deutlicher Schwächen im Wurfbereich in seinem ersten Fünfkampf mit 2012 Punkten die 2000 Punktemarke.

Dies schafften ebenfalls Klaus Sprenger, Bernhard Sager und Jost Schütte mit der M70 Mannschaft im Dreikampf. Vizemeister wurde auch Peter Fuchs im Fünfkampf der AK M60. Mit 2472 Punkten konnte er seine Leistung von den Deutschen Meisterschaften noch einmal verbessern. Dies vor allem durch persönliche AK Bestleistungen im Weitsprung (4:24) und mit dem Diskus (24,84). Bei den Männern der AK M50 kam Jürgen Jeske wie schon im Vorjahr auf Platz drei. Wolfgang Jung wurde vierter in der M65. Daniel Wendel und Adham Hess mussten beide den Wettkampf verletzungsbedingt vorzeitig aufgeben.

Hans Jürgen Lay gewinnt Turner Fünfkampf in Schneverdingen

Einen Fünfkampf der etwas anderen Art bestritt Hans Jürgen Lay einen Tag vor den Landesmeisterschaften im Fünfkampf in Meppen. Der vom DTB veranstaltete Fünfkampf beinhaltet zwar auch fünf leichtathletische Disziplinen aber andere als die bei den Landesmeisterschaften. Los ging es mit dem 100 m Lauf wo er in 11,85 Sek. mit Abstand schnellster Läufer im Feld war. Auch in seiner Paradedisziplin dem Weitsprung ließ er die Konkurrenz mit 6,46 m weit hinter sich. Seit einem Jahr hat Lay keinen Weitsprungwettbewerb mehr absolviert bei dem er nicht mindestens 6,40 m gesprungen war. Mit seinen 8,79 m im Kugelstoßen war er weiterhin voll im Plan um sein Ziel die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften in dieser Disziplin im September in Einbeck zu schaffen. Die nächste Disziplin war das Werfen eines 1,5 kg schweren Schleuderballs. Weiter als Lays 45,78 m warf keiner der anderen Teilnehmer den Ball. Als letztes dann aber seine „Lieblingsdisziplin“, der 2000 m Lauf. Um sich zu qualifizieren benötigte er dank drei starker Disziplinen nun nur noch eine Zeit von ca. 9:45 Min, was er dann auch problemlos schaffte. „Für Euch mag ja meine Zeit von 8:52.0 langsam sein, aber für mich war das richtig schnell“, freute er sich dann auch sehr als diese Tortur für ihn zu Ende war. Mit deutlichem Vorsprung gewann er am Ende diesen Wettkampf und hatte sich für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert.

VfLer bei internationalem Betriebssportfest

Das die Leichtathleten des VfL nicht nur auf heimischen Terrain erfolgreich sein können sondern auch weit weg von zuhause bewiesen Florian Bahlmann und Kathrin Scholl am Wochenende bei einem international besetzten Sportfest in Zürich. Bahlmann hatte sich für einen Start über 5000 m entschieden. Ein paar Wochen zuvor hatte er in Delmenhorst eine Zeit von 17:16 über diese Distanz erzielt, eine Zeit die er gerne nochmals gelaufen wäre. Aber ein Start in der prallen Mittagssonne achte dieses Unterfangen frühzeitig zunichte. „Wir mussten um 12 Uhr in der Mittagssonne laufen. Und dann war ich leider auch noch in den schwächeren Lauf eingeteilt. Von daher war die Zeit von 17:31 eigentlich ganz ok. Kathrin stellt heute eh alles in den Schatten“, freute er sich über die guten Leistungen seiner Vereinskollegin Kathrin Scholl. Die hatte gleich, nach dem Motto: „Die weite Anreise muss sich ja gelohnt haben“, für vier Disziplinen gemeldet. Los ging es mit dem Kugelstoßen. Zwar gewann sie den Wettbewerb mit einem Vorsprung von 19 cm und einer gestoßenen Weite von 9,69 m, aber wer sie kennt weiß das sie lieber eine 10 vorne stehen gehabt hätte. Entschädigt wurde sie dafür aber ein wenig beim 100 m Lauf. In 13,76 gewann sie das Rennen nicht nur deutlich sondern verbesserte gleichzeitig ihre in Bad Oeynhausen gelaufene Bestzeit um ganze 19/100 Sekunden. Ganze 4/100 waren es die sie bei ihrem Sieg über 400 m in 63:23 an ihrer, eine Woche zuvor bei den Deutschen Meisterschaften in Erfurt aufgestellten, Bestzeit fehlten. Ihren vierten Sieg sicherte sie sich dann in der 4x 100m Staffel. Zum Abschluss startete Florian dann noch über 1000 m in der Schwedenstaffel.

Mittelstreckler überzeugen bei Jugendmeisterschaften in Wilhelmshaven

Mit zwei neuen Bestzeiten über 800 m im Gepäck kehrten die Mittelstreckler des VfL von den U20/U16 Meisterschaften in Wilhelmshaven zurück. Den Anfang machte Dominic Ellwardt im dritten und schnellsten Zeitendlauf der M14. Nur knapp eine Woche nachdem er seine Bestzeit in Oldenburg auf 2:16,67 verbessern konnte gelang ihm dies nun erneut. In 2:16,20 lief er auf einen hervorragenden sechsten Platz von 31 gestarteten Teilnehmern. Im zweiten von vier Läufen der W14 ging Bonnie Andres an den Start. Als zweite ihres Laufs verbesserte sie ihre Bestzeit gleich um fünf Sekunden auf 2:31,41. Am Ende reichte dies für den elften Platz unter 33 Starterinnen.

Weniger glücklich mit seinem Wettkampf war Sprinter Dennis Siegmund über 100 m. Als zweiter seines Vorlaufs hatte er sich in 12,40 Sek. für den Zwischenlauf als Zeitschnellster qualifiziert. Hier schied er aber aufgrund eines Fehlstarts vorzeitig aus. Eine Zeit von 12,52 hätte für den Einzug ins Finale gereicht, eine Zeit die er schon mehrfach in diesem Jahr gelaufen ist.

VfL-Nachwuchs mit mehreren Bestleistungen bei Regionsmeisterschaften

Zwei Debüts im VfL Trikot gab es am letzten Sonntag bei den Regionsmeisterschaften der U16-U14 und Bestenkämpfe der U12 im Oldenburger Marschweg Stadion. In der U12 war erstmals Joell Khabibrakhmanov für den VfL am Start. Mit einem 5. Platz über 75 m (11,91) und Platz drei im Speerwurf (24,04) konnte er mehr als zufrieden mit seinem Debüt sein. Einen etwas unglücklichen Start im VfL Trikot hatte Dajal Brandt. Beim Weitsprung verletzte er sich, so dass er zu seinem dritten Versuch nicht mehr antreten konnte. Nach einem gültigen Sprung auf 3,10 m reichte es am Ende für ihn nur für den vierzehnten Platz. So gehandicapt schied er im Vorlauf über 100 m in 15,75 als letzter seines Laufs aus. Ebenfalls im Vorlauf ausgeschieden ist Dominic Ellwardt, aber in 13,98 konnte er sich über eine neue Bestzeit freuen. Es sollte nicht die letzte an diesem Tag sein. Als zweiter über 800 m (Sieger M15) konnte er seine in diesem Jahr in Delmenhorst aufgestellte Bestzeit erneut um mehr als zwei Sekunden auf 2:16,67 verbessern. Nur der ein Jahr ältere Marius Borchert aus Molbergen war 4/10 schneller, der zweitplatzierte in der M15 kam zwei Sekunden hinter Ellwardt ins Ziel. Seine erste Niederlage über 100 m musste Dennis Siegmund hinnehmen. Trotz neuer Bestzeit in 12,17 (Vorlauf 12,36) reichte es am Ende nur für Platz zwei 1/100 hinter Jan Gutzeit vom BTB. Ebenfalls auf den zweiten Platz lief Bonnie Andres in der W14 über 800 m. Mit neun Sekunden Rückstand auf die Siegerin verpasste sie ihre persönliche Bestzeit nur um 4/10. Zuvor war sie bereits die 100 m in 14,83 Sek. gelaufen.

Überlegener Sieg durch Paula Böttcher beim Emsteker Kirmeslauf

Recht kurvig ging es zu auf der 5 km Strecke beim 21. Emsteker Kirmeslauf. „Eine Strecke mit vielen Kurven und Wendungen, bei der es dadurch nie langweilig wird, da man immer damit beschäftigt ist, zu gucken, wo es weitergeht“, zeigte sich 5 Km Siegerin begeistert von der Strecke. Mit ihrer Siegerzeit von 20:38 Min. hatte sie im Ziel mehr als zwei Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierte. Insgesamt waren auch nur acht Männer schneller als Böttcher. Einer von ihnen war Teamkollege David Wenzel in 20:06 Min. Dies reichte zum sechsten Platz und dem zweiten in seiner Altersklasse. „Es ist immer eine kleine, sehr schöne Veranstaltung mit familiärer Atmosphäre“, schwärmte Böttcher nach dem Lauf.

Medaillenspiegel komplett

Bei den deutschen Seniorenmeisterschaften in Erfurt eröffnete Manfred Ostendorf am Freitag ein erfolgreiches Wochenende für den VfL. In einer Zeit von 20:18,60 Min sicherte er sich den langersehnten Deutschen Meistertitel über 5.000 m. Am Samstag konnte Peter Fuchs in einem couragierten Rennen über 300 m Hürden den 2. Platz erreichen. Die Silbermedaille und den Titel Deutscher Vizemeister nahm Peter strahlend entgegen. Die Bronzemedaille sicherte sich Kathrin Scholl ebenfalls am Samstag über die 400 m Strecke und vervollständigte hierdurch den Medaillenspiegel für den VfL. Mehr Infos....

 

VfLer mit komplettem Medaillensatz bei Deutschen Seniorenmeisterschaften

Mit einem kompletten Medaillensatz kehrten die Sportler des VfL von den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Erfurt zurück. Das erfolgreiche Wochenende wurde am Freitag von Manfred Ostendorf mit seinem langersehnten Deutschen Meistertitel über 5.000 m (20:18,6) eröffnet. Neben Ostendorf galten die diesjährigen deutschen Meister im Crosslauf und über 10.000 m, Edmund Schlenker und Helmut Müller als Mitfavoriten auf den Meistertitel. Pünktlich mit dem Startschuss setzte ein Gewitterstarkregen ein und in wenigen Minuten stand die Laufbahn knöcheltief unter Wasser. Nach 2000 Meter hätte ein Anfängerfehler Ostendorf fast die Chance auf den Titel gekostet. „Mir ist der Schnürsenkel am linken Schuh aufgegangen und dies in so einem wichtigen Lauf“, schüttelt er noch Tage später den Kopf über dieses Missgeschick. Bis zur letzten Runde leistete Edmund Schlenker die Führungsarbeit. Dann setzte der M75-Weltrekordler, Karl-Walter Trümper von der LC Rapid-Dortmund, 400m vor dem Ziel zum Endspurt an. Ostendorf konnte mühelos folgen und überspurtete auf den letzten Metern den vier Jahre älteren Trümper. Auf den zweitplatzierten in der M70 hatte er am Ende vier Sekunden Vorsprung und sicherte sich so den Titel. Die widrigen Wetterbedingungen nahm der frisch gekürte Deutsche Meister mit Humor: „Ich bin heute Deutscher Meister im 5000m Wassertreten geworden.“

In einem couragierten Rennen über 300 m Hürden (55,67) sicherte sich Peter Fuchs am Samstagvormittag den Vizemeistertitel in der M60. Bis zur fünften Hürde konnte er dem späteren Sieger Winfried Weires durchaus Paroli bitten. Dann trat er aber in die Hürde und verlor wertvolle Zeit auf den Führenden. Über den Titel Deutscher Vizemeister konnte er sich aber trotz seines Missgeschicks sichtlich freuen. „Eine neue Bestzeit wäre schon ganz schön gewesen aber mit dieser Platzierung bin ich mehr als zufrieden. Allein schon die ganze Atmosphäre hier war das ganze wert. Der ganze Ablauf war komplett anders als wir ihn von irgendwelchen Sportfesten oder anderen Meisterschaften kennen. Der Callroom vor dem Start, das wir in den Innenraum geführt wurden, wie die Siegerehrung durchgeführt wurde und seinen Namen auf der großen Anzeigetafel zu lesen, das war schon ein tolles Erlebnis.“

Ein paar Stunden später machte Kathrin Scholl den Medaillensatz voll. Über 400 m lief sie in einem taktisch klugen Rennen in neuer Bestzeit von 63,18 auf den Bronzeplatz. Sonntagmittag absolvierte sie dann über 200 m ihren zweiten Start bei diesen Meisterschaften. In 28,43 lief sie zwar persönliche Jahresbestleistung, verfehlte dabei ihr Ziel unter 28 Sekunden zu bleiben aber deutlich. Bei einer umgekehrten Reihenfolge der Läufe, wie es eigentlich üblich ist, erst die 200 m und am nächsten Tag die 400 m wäre auch nach Ansicht von Trainer Jürgen Wegner das Erreichen ihrer Zielzeit über 200 m durchaus möglich gewesen. Am Ende überwog aber die Freude über eine nicht erwartete Medaille und eine Verbesserung der 400 m Bestzeit um fast 4/10.

Böttcher auf dem Weg zurück zu alter Stärke

Verletzungsbedingt hatte Paula Böttcher fast das gesamte Wintertraining verpasst und musste sich langsam wieder herankämpfen. Noch läuft sie nicht die Zeiten des Vorjahres, aber sie kommt ihnen immer näher. Gleich um 41 Sekunden konnte sie bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hamburg ihre Jahresbestzeit über 5000 m verbessern. In 19:37 lief sie auf den siebten Platz. Ungewohnt für sie lief sie vom Start weg hinter dem restlichen Feld her, ließ sich aber nicht unterkriegen und lief ihr Tempo gleichmäßig bis ins Ziel. Gerade mal um drei Sekunden verpasste Michelle Kipp als vierte über 5000 m in 18:02 ihre Bestzeit von Delmenhorst. „Eine neue Bestzeit wäre drin gewesen. Als die Läuferin vor mir langsamer wurde habe ich zu lange gezögert um an ihr vorbei zu gehen und dadurch habe ich zu viel Zeit verloren.“

Weniger zufrieden mit seiner Leistung war Niels Kaun über 100 m. Gehandicapt durch Schmerzen in der Kniekehle schied er in 11,59 Sek. bereits im Vorlauf aus und verzichtete auf einen Start über 200 m. Besser lief es da schon für Adham Hess. Als vierter seines Vorlaufs qualifizierte er sich in 11,29 für den Zwischenlauf wo er als 14. in 11,34 ausschied. Über 200 m wurde er siebzehnter in 23,47.

Als letztes gingen die Viertelmeiler an den Start. In der Männerklasse lief Konstantin Merkel in 52,39 auf Platz achtzehn und Tim-Felix Faasch in 55,57 in der Männlichen Jugend 18 auf den zwanzigsten. Trainer Jürgen Wegner zeigte sich sehr zufrieden mit den Leistungen seiner Athleten.

Drittältester Läufer schneller als zweidrittel seiner jüngeren Konkurrenten

Nur zwei Läufer im Feld der 10 km Läufer beim Wardenburger Sommerlauf waren älter als M70-Sieger Horst Frense. Mit seiner Zeit von 48:18 war er als 71. von mehr als 200 Läufern teilweise deutlich schneller als Konkurrenten die seine Enkelsöhne hätten sein können. Schnellster VfLer über diese Distanz war Thomas Skutella als Gesamtsiebzehnter und sechster in der männlichen Hauptklasse in 41:03. Sein Vater Franz wurde in 53:27 achter in der M60.

Als erster waren die 5 km Läufer an den Start gegangen. In persönlicher AK-Bestzeit von 20:38 lief Bernd Teuber als vierter der M45 knapp am Podest vorbei. Zusammen mit Dennis (22:50), Stefan (24:58) und Hans-Herrmann Behrends (28:47) lief er zudem in der Mannschaftswertung auf den vierten Platz. Bernhard Sager absolvierte als 2. der M70 die 5 km in 36:42.

Zwei Wochen nach ihrem etwas unglücklich verlaufenen Marathon in Lönningen lief Anita Ehrhardt auf Platz vier über die Halbmarathondistanz. In 1:36:22 erreichte sie ihr Ziel unter 1:40 zu laufen klar.

Überlegener Sieg beim Craft Womens Run in Hamburg durch Paula Böttcher

Im vierten Anlauf hat es endlich geklappt. Nach den Plätzen 51 (2011), 4 (2012) und 3 im Vorjahr konnte Paula Böttcher in diesem Jahr den Craft Women’s Run für sich entscheiden. In 33:06 Min. hatte sie im Ziel einen Vorsprung von 75 Sekunden auf die Zweitplatzierte.

Luca Schirmacher verpasst Finale nur um hundertstel Sekunden

Doppelt Pech hatte Luca Schirmacher (U18) am Wochenende bei den Landesmeisterschaften in Bremen. Am Samstag im leistungsmäßig ausgeglichensten 100 m Lauf am Start, verpasste er in 11,95 den Sprung in den Zwischenlauf gerade mal um eine hundertstel Sekunde als siebzehnter. Und genau der Läufer der knapp vor ihm lag sagte dann kurzfristig seinen Start im Zwischenlauf ab, so dass es für Schirmacher auch keine Möglichkeit mehr gab nachzurücken. Einen Tag später war es dann über 200 m wieder diese eine hundertstel die ihm am Ende für eine Finalteilnahme fehlte. Und auch am Sonntag blieb wieder eine Bahn wegen einer kurzfristigen Absage frei. Aber diesmal konnte er sich wenigstens über eine neue Bestzeit in 23,65 freuen.

Ähnliches erlebte auch Adham Hess bei den Männern über 100 m. Auch ihm fehlten in 11,40 eine hundertstel zum Finaleinzug und auch in diesem Finale blieb eine Bahn frei. Chancenlos auf einen Finalplatz war dagegen Nils Kaun in 11,53.

Am Sonntag über 200 m wäre dann eine Zeit unter 23 Sekunden von Nöten gewesen um den Sprung ins Finale zu schaffen. Nils Kaun war dies in diesem Jahr bereits einmal gelungen, aber bei 1,7 m Gegenwind kam er am Ende in 23,16 ins Ziel. Adham Hess schaffte den Sprung ins Finale zwar auch nicht, dürfte aber mit seiner Zeit mehr als zufrieden sein da er in 23,06 seine Zeit von Delmenhorst um 13/100 verbessern konnte, die ihrerseits bereits 2/10 schneller war als bei seinem Saisondebüt in Zeven.

Konstantin Merkel der am Samstag erst zum zweiten mal überhaupt die 400 m lief, wurde in 52,20 achter, musste aber am Ende noch ein wenig Lehrgeld zahlen. War er in Delmenhorst noch zu langsam angegangen lief er diesmal zu schnell an und hatte auf den letzten 50 m ordentlich zu kämpfen.

Die 4x 100 m Staffel, in der Besetzung Hans Jürgen Lay, Niels Kaun, Jan Niclas Faasch und Adham Hess wurde in 43,74 vierter und konnte ihre Vorjahreszeit um mehr als eine Sekunde verbessern. Verbesserungsbedarf sah Trainer Jürgen Wegner hier noch bei den Wechseln. Saisonbestleistung gab es für Hans Jürgen Lay in 6,76 m im Weitsprung. Dies reichte für Platz sechs. Alle vor ihm platzierten waren über sieben Meter gesprungen.

Die beste Platzierung erzielte Michelle Kipp als Vizemeisterin über 5000 m in 18:31Min. Wie erwartet war ihre Konkurrentin Coline Ricard (LG Göttingen, 17:56) einmal mehr zu stark für sie. Wie man es von ihr kennt hatte sie sich direkt nach dem Start an die Spitze gesetzt, sich dann aber von der Favoritin überholen lassen. Auch die spätere Dritte Julia Leventon (Lüneburger SV, 18:42) ging kurzfristig an ihr vorbei. „Das ich Coline nicht schlagen kann war mir klar, so habe ich mich darauf konzentriert Zweite zu werden“. Am nächsten Tag über 1500 m lief sie in 4:56 auf Platz fünf.

Jürgen Wegner war wieder einmal mehr als zufrieden mit seinen Athleten. „Bis auf das Pech mit den Hundertsteln, dass wir hatten war es ein gutes Wochenende.“

Laufsportfreunde mit vier Podiumsplatzierungen erfolgreichster Verein bei Straßenstaffel

Einen Start-Ziel-Sieg lief die Emder LG bei der 21. Straßenstaffel des VfL Oldenburg über 5x 10 km in 3:18:59 Std. heraus. Titelverteidiger LSF Oldenburg hatte durch Startläufer Axel Schneider als Zweiter mit einem Rückstand von 12 Sekunden auf Thomas Pistoor gewechselt. Pistoor, der in diesem Jahr bereits deutlich unter 40 Minuten gelaufen ist benötigte am Sonntag allerdings 43:24 Min., so dass der Rückstand auf über vier Minuten anwuchs. Auch Till Wagenknecht konnte nicht an seine Bestleistung ran laufen und verlor eine weitere Minute auf Emden. Als viertes ging Jens Jonat-Schneider für die Laufsportfreunde an den Start. In 37:40 Min. lief er die drittschnellste Zeit des Tages und schnellste eines Oldenburger Läufers. Auch Schlussläufer Thorsten Pingel konnte in 38:43 noch etwas Zeit auf die führenden Emder rausholen. Am Ende waren es aber immer noch über zwei Minuten die LSF (3:21:22) zur Titelverteidigung fehlten. Aber wie schon in den Vorjahren konnten sie sich den inoffiziellen Titel der schnellsten Oldenburger Mannschaft sichern. Team Laufrausch in der Besetzung Andree Ferneding (43:11), Jens Göretzlehner (42:17), Jürgen Reents (41:14), Arnold Frerichs (44:10) und Florian Lenk (42:57) sicherte sich in 3:33:49 ungefährdet den dritten Platz. 

Der Sieg bei den Frauen ging an Heike Greis (48:12), Petra Behrens (51:19), Sonja Kläner (50:44), Martina Krüger (46:58) und Claudia Steffen (47:25) von den Laufsportfreunden in 4:04:38. Dem BV Garrel gelang in 3:54:17 die Titelverteidigung in der Mixed-Wertung. Nachdem im Vorjahr das Staatsorchester bei den Betriebsmannschaften erfolgreich war konnte in diesem Jahr wieder die SG Stern (Die schnellen Sterne, 3:38:22) den Pokal für diese Wertung in Empfang nehmen.

Die erstmals angebotene 3x 10 km Staffel ging mit einem Vorsprung von 11 Minuten deutlich an Michael Ibelings (42:50), Sascha Jänicke (43:17) und Axel Felsmann (38:23) von den Laufsportfreunden (2:04:30) vor dem TuS Eversten (Rolf Stamereilers, Philipp Then, Ralf Lange) in 2:15:28. In 2:28:29 kam die SG VfL Oldenburg/TuS Eversten (Manfred Ostendorf, Agnes Reiher, Dirk Spekker) als schnellstes Mixed-Team auf Platz vier ins Ziel. Die schnellsten 10 km-Zeiten liefen bei den Männern Michael Reise (37:12, TSV Großenkneten), Michael Majewski (37:27, BV Garrel) und Jens Jonat-Schneider. Schnellste Frau war Kyra Koschey (46:28, Team Laufrausch) vor Martina Krüger (46:58) und Claudia Steffen (47:25, beide LSF).

Die 3x 6 km Staffel war eine Domäne des Gastgebers VfL Oldenburg. In Florian Bahlmann (21:33), Jens Willers (22:35), Sebastian Koch (23:19) und Paula Böttcher (24:37, 1. Frau) stellten sie die vier schnellsten Läufer in diesem Wettbewerb. Mit Bonnie Andres (26:18) und Lale Nottrodt (27:05) trugen auch die zweit- und drittschnellste Frau das Trikot der Grün-Weißen. Kein Wunder, dass der VfL sowohl das schnellste Team bei Männern (1:07:27), Frauen (1:27:35) und im Mixed (1:21:25) stellten. Die Männer liefen in der Gesamtwertung auf Platz eins und das Mixed-Team auf zwei. Dritte wurden die Laufsportfreunde.

3x 6 km Staffel klare Angelegenheit für den VfL

Als schlechter Gastgeber erwies sich der VfL bei der 3x 6 km Staffel im Rahmen der Straßenstaffel am vergangenen Sonntag. Außer einem dritten Platz im Gesamteinlauf durch die Laufsportfreunde gab es für die Konkurrenz im Marschwegstadion nicht viel zu holen. Der Gesamtsieg ging in 1:07:27 Std mit klarem Vorsprung an Jens Willers (22:35), Sebastian Koch (23:19) und Florian Bahlmann (21:33). Die drei VfLer waren damit gleichzeitig die drei schnellsten Männer über 6 km. Den zweiten Platz holte sich mit Jannis Pieper (28:02), Lale Nottrodt (27:05) und Bonnie Andres (26:18) in 1:21:25 die Nachwuchs-Mixed-Staffel der Grün Weißen. Mit einem Altersschnitt von knapp unter 14 Jahren waren die drei, das mit Abstand jüngste Team am Start.

Als schnellstes Frauenteam (1:27:35) liefen Paula Böttcher (24:37), Eva Andres (31:59) und Emily Aalbers (30:59) auf den fünften Platz. Schneller als Böttcher waren nur ihre drei Vereinskollegen Bahlmann, Willers und Koch. Bonnie Andres und Lale Nottrodt waren die zweit- und drittschnellste Frau über 6 km. Im Gesamteinlauf kamen sie auf den siebten und neunten Platz. Familie Behrens (Stefan (32:45), Hans Herrmann (36:12), Dennis (29:29)) lief in 1:38:26 auf den neunten Platz.

Der VfL stellte nicht nur das mit Abstand jüngste, sondern auch das älteste Team der Veranstaltung. Den 41 Lebensjahren der Nachwuchsstaffel stellten die „Jungsenioren“ des Vereins mit Horst Frense, Wilhelm Sprick und Helmut Fuchs deren 219 entgegen. Über 3x 10 km liefen Frense (49:39), Sprick (59:32) und Fuchs (52:05) in 2:41:16 auf den siebten Platz.

Peter Fuchs siegt in Sottrum und schiebt sich auf Platz zwei der Bestenliste

Als 5. der niedersächsischen Bestenliste über 1500 m in der AK M60 war Peter Fuchs (VfL) nach Sottrum gefahren. In 5:47,5 Min. lief er nicht nur vier Sekunden schneller als bei den deutschen Fünfkampfmeisterschaften in Bad Oeynhausen sondern konnte gleichzeitig seine Altersklasse mit neun Sekunden Vorsprung gewinnen. Außerdem verbesserte er sich mit dieser Zeit in der Bestenliste auf den zweiten Platz. Bernhard Sager war zuvor, als ältester Teilnehmer des vierten Veranstaltungstages der diesjährigen Sommerlaufserie, die 800 m in 4:12,1 Min. gelaufen.