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September

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VfLer mit guten Leistungen in Papenburg

Langsam aber sicher biegt die diesjährige Bahnsaison auf ihre Zielgerade. So war das Flutlichtsportfest in Papenburg für viele Athleten die letzte Möglichkeit sich in der Bestenliste zu platzieren bzw. sich zu verbessern. Erster VfLer der den Wettkampf aufnahm war Jan Caspers, der gleich in drei Wurfdisziplinen an den Start ging. Sowohl mit der Kugel (10,86) als auch dem Diskus (32,02) konnte er sich im letzten Versuch vom dritten auf den zweiten Platz verbessern. Mit dem Speer (35,62) landete er auf dem siebten Platz.

Gleichzeitig mit Caspers nahm Kathrin Scholl ihren Wettkampf auf. In ihrem ersten Wettkampf mit dem Diskus in diesem Jahr schaffte sie 21,58 m was zum fünften Platz reichte.

Über 200 m lieferte sich Adham Hess (23,55) einen packenden Zweikampf mit Hendrik Vinke (23,48) aus Hamburg, den er am Ende hauchdünn verlor. Vinke war mit einer Bestzeit deutlich unter 23 Sekunden angereist.

Zwei sechste Plätze gab es für Tim-Felix Faasch im Weitsprung (4,99 m) und über 200 m (25,72).

Nur zufriedene Gesichter gab es im Ziel des 1000 m Laufs. Als Dritter konnte Jens Willers seine persönliche Bestzeit gleich um acht Sekunden auf 2:55,94 verbessern. Vom Start weg machten Kathrin Scholl und Manfred Ostendorf gemeinsame Sache. Wie abgesprochen machte Ostendorf die ersten 500 m das Tempo bevor Scholl sich für die zweite Hälfte des Rennens vor ihn setzte und auf der Zielgeraden noch einmal richtig Gas gab. In 3:27,63 setzte sie sich in der W35 an die Spitze der Bestenliste. Gleichzeitig reichte ihre Zeit auch für eine Platzierung in der Frauenhauptklasse. Ihre Bestenlisten Platzierungen 18 und 19 in diesem Jahr. Ostendorfs Zeit von 3:30,39 bedeutete Deutsche Jahresbestleistung in der AK M70. „Das haben die beiden taktisch sehr gut gemacht, beide haben sich exakt an die Absprache gehalten“, lobte Trainer Jürgen Wegner die beiden nach dem Rennen.

Ebenfalls voller Lob war Wegner über 800 m-Siegerin Bonnie Andres. Nach 250 m setzte sie sich an die Spitze des Feldes und konnte sich einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Als die Konkurrentinnen auf der Gegengerade wieder etwas näher rankamen forcierte sie noch einmal das Tempo und lief in 2:32,02 ihrer ersten Sieg heraus. „Das hat sie richtig gut gemacht“, war ihr Trainer im Ziel sichtlich stolz auf seinen Schützling.

Als letzte VfLerin ging Michelle Kipp an den Start. In einem einsamen Rennen verbesserte sie ihre Bestzeit über 5000 m gleich um 12 Sekunden auf 17:47 Minuten und hatte am Ende noch die Kraft mit einem Lächeln im Gesicht einen Endspurt anzuziehen.

Hans Jürgen Lay Elfter bei deutschen Fünfkampfmeisterschaften in Einbeck

Zum zweiten Mal in diesem Jahr nahm Hans Jürgen Lay an einem Leichtathletik-Fünfkampf des DTB teil. Im Juli hatte er sich mit seinem Sieg in Schneverdingen für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert, diese fanden nun im niedersächsischen Einbeck statt. Der Start in den Wettkampf verlief recht vielversprechend. Über 100 m war er 6/100 schneller als in Schneverdingen und lag nach der ersten Disziplin auf dem sechsten Platz. So hätte es jetzt weitergehen können, zumal als nächstes mit dem Weitsprung seine Paradedisziplin auf dem Plan stand. Aber mit 6,36 m sprang er nicht nur 10 cm weniger als bei der Qualifikation, sondern absolvierte gleichzeitig seinen schlechtesten Weitsprungwettkampf seit einem Jahr. Zuletzt war er exakt ein Jahr zuvor in einem Wettkampf weniger als 6,40 m gesprungen. Auch im anschließenden Kugelstoßen ließ er ordentlich Punkte liegen. Mit 8,20 m stieß er 59 cm weniger als in Schneverdingen. Das machte er dann aber wieder alles mit dem Schleuderball gut. Seine 48,55 m waren fast drei Meter weiter als im Juli, so dass er sogar mit einer höheren Punktzahl in den abschließenden 2000m-Lauf ging als vor zwei Monaten. In 8:53,6 war er dann auch nur eine Sekunde langsamer und konnte seine Punktzahl leicht verbessern. Am Ende reichte es für ihn zum elften Platz bei den Deutschen Meisterschaften.

Erfolgreicher Familienausflug nach Cloppenburg

Einen überaus erfolgreichen Familienausflug zum Cloppenburger Citylauf bestritt Familie Wenzel vom VfL am vergangenen Samstag (27.09.). Während Mutter Andrea (W50, 34:01) und Vater Markus (M50, 34:30) beim Hobbylauf über 6 km jeweils ihre Altersklasse gewannen, konnte sich Sohn David über einen fünften Platz über 10 km in 40:45 freuen.

Hermann Karl Harms zweifacher AK-Sieger am letzten Wochenende

Keine vierundzwanzig Stunden nach seinem Sieg in der AK M70 beim Freimarktslauf in Garrel konnte Hermann Karl Harms auch beim Braker OLB - E.ON Lauf über 10 km seine Altersklasse in 55:50 gewinnen. Auch David Wenzel hatte sich für einen Doppelstart in Garrel und Brake entschieden. In 20:08 war er über 5 km, ähnlich wie Harms, langsamer als am Vortag, konnte sich aber über den vierten Platz in der MHK freuen. Den zweiten Platz in der M55 sicherte sich Hans Herrmann Behrens in 29:24. Sein Sohn Dennis absolvierte die gleiche Distanz in 24:26.

VfLer schnellste Oldenburger in Garrel

Mit Jens Willers und Michelle Kipp liefen gleich zwei VfLer als schnellste Oldenburger beim Freimarktslauf in Garrel auf den dritten Platz. Willers verpasste in 36:56 seine persönliche Bestzeit nur um sieben Sekunden. Die hätte knapp für den zweiten Platz gereicht den Tobias Penski (BW Lohne Triathlon) in 36:50 erreichte. Der Sieg ging mit großem Vorsprung an Lokalmatador Michael Majewski (BV Garrel) in 35:45. Michelle Kipp (38:30) konnte lange mit der späteren Siegerin Tabea Themann (37:52) mithalten. Erst zweieinhalb Kilometer vor dem Ziel konnte diese sich von Kipp absetzen. „Unglaublich wie Tabea auf einmal das Tempo anzog, da konnte ich nicht mitgehen. Bin aber ganz zufrieden, auch wenn eine schnellere Zeit möglich gewesen wäre wenn ich nicht so verhalten angegangen wäre“, konnte sich Kipp über ihren dritten Platz freuen. Zweite wurde Vorjahressiegerin Lea Meyer (VfL Löningen, 38:02), die vom Start weg ihr Heil in der Flucht suchte aber am Ende einem vierwöchigen Trainingsrückstand Tribut zollen musste und Themann vorbeiziehen lassen musste.

Hermann Karl Harms gewann in 54:14 die AK M70. Wenig zufrieden zeigte sich Dominic Ellwardt mit seiner Präsentation über 5 km. Angetreten erstmals unter 17 Minuten zu laufen reichte es am Ende aufgrund von Fersenproblemen nur zu 19:02 und dem Sieg in der MJU16. David Wenzel erreichte in 19:45 sein Ziel unter 20 Minuten zu bleiben und wurde siebter in seiner AK. Auf Platz vier in der AK M50 lief Jürgen Jeske in 21:47.

Glänzendes Debüt im Stabhochsprung von Peter Fuchs

Nach nur zwei Trainingseinheiten nahm Peter Fuchs am Stabhochsprung - Herbstmeeting des Heidmühler FC in Schortens teil. Der Wettkampf diente als Vorbereitung für die Bezirksmeisterschaften im Zehnkampf Anfang Oktober an selber Stelle. Sein erster Stabhochsprungwettkampf begann für Fuchs mit einem Fehlversuch über 1,04 m.

Nachdem er diese Höhe im zweiten Versuch überwinden konnte schaffte er die nächsten fünf Höhen bis einschließlich 1,54 m jeweils im ersten Versuch. Auch die 1,64 m hatte er bereits überwunden, riss dann aber noch die Latte mit der Hand. „Das ist schon eine sehr komplexe Disziplin, bei der man die ganze Zeit hochkonzentriert sein muss“, zeigte sich Fuchs zufrieden mit seiner Leistung.

Bonnie Andres läuft der Konkurrenz beim Spardalauf davon

Mit deutlichem Vorsprung konnte Bonnie Andres beim Spardalauf den 5 km Lauf für sich entscheiden. In 21:25 Min. hatte sie im Ziel einen Vorsprung von zwanzig Sekunden auf die Zweitplatzierte Amelie Kunkel von den Bären. Auf Platz zwei in der AK JMU14 lief Fynn-Luca Wolf in 20:26, siebzehn Sekunden fehlten ihm am Ende zum Altersklassensieg. Noch mehr schmerzte ihn allerdings, dass er die von ihm angepeilte Zeit von unter 20 Minuten auf der verwinkelte Strecke um 27 Sekunden verpasste. Altersklassensiege gab es durch Johann de Buhr (5 km, 24:08), Horst Frense (10 km, 48:44) und Hermann Karl Harms (10 km Berglauf, 1:01:39).

Dennis Sigmund läuft in Oldenburg erstmals unter zwölf Sekunden

Das Oldenburger Marschwegstadion machte auch am Mittwochabend seinen Ruf als Windloch alle Ehre. Starker Rückenwind trieb die Sprinter über 100 m zu guten Zeiten, die aber leider aufgrund unzulässig hoher Rückenwindwerte nicht bestenlistenfähig sind. Als erster VfLer ging Peter Fuchs an den Start der die 100 m in 15,06 absolvierte. Schnellster 100 m Läufer des Tages war Adham Hess in 11,24. Gleich 3/10 schneller als bei seiner Bestzeit war Dennis Sigmund, der in 11,72 erstmals unter zwölf Sekunden blieb. Bonnie Andres benötigte als zweite ihres Laufs 14,15.

Über 400 m waren die Zeiten zwar Bestenlisten fähig, aber der starke Gegenwind auf der Gegengerade machte den Läufern das Leben doch ordentlich schwer. Adham Hess gewann auf der für ihn ungewohnt langen Distanz in 57,34 seinen Lauf und wurde am Ende sechster. Zweitschnellster 400 m Läufer an diesem Tag war Konstantin Merkel in 53,85, der noch sichtlich an seinem Wettkampf vom Wochenende zu knabbern hatte. Schnellste Läuferin über diese Distanz war Michelle Kipp in 1:03,87, die sich auf den letzten Metern den Sieg sicherte und ihre Bestzeit nur um 12/100 verpasste. 

Nicht ganz zufrieden mit ihren Zeiten waren die 800 m Läufer des VfL an diesem Abend. Lediglich Jost Schütte konnte in 3:47,08 an seine Ziel Zeit heranlaufen. Dominic Ellwardt (2:21,20), Nele Harms (2:30,21), Fynn-Luca Wolf (2:42,50), Bonnie Andres (2:35,21) und Bernd Teuber (2:40,56) blieben teilweise deutlich hinter ihren Erwartungen zurück.

Mit Hans-Jürgen Lay (1,51 m), Klaus Sprenger (1,23) und Peter Fuchs (1,23) gingen drei VfLer im Hochsprung an den Start. Sprenger konnte hier seine Jahresbestleistung um drei Zentimeter verbessern.

Einen guten Tag erwischten die 5000 m Läufer des VfL. Schnellster VfLer war als Gesamtvierter Sebastian Koch in 17:27. Weiterhin aufsteigende Form zeigte Paula Böttcher die als schnellste Frau in 19:27 ihre bisherige Jahresbestleistung nochmals um 10 Sekunden verbessern konnte. Wie ein Uhrwerk spulte Kathrin Scholl ihren ersten 5000 m Lauf auf der Bahn ab. In gleichmäßigem Tempo lief sie die zwölf Runden um dann auf den letzten 200 m noch einmal richtig Gas zu geben. Am Ende unterbot sie in 21:21 ihre angestrebte Ziel Zeit um fast zwanzig Sekunden. Jürgen Jeske kam nach 21:34 ins Ziel.

VfL-Oldies holen mit neuem Landesrekord den Deutschen Meistertitel über 10 km

Bei den 10 km Landesmeisterschaften in Lingen Ende März hatten Manfred Ostendorf, Siegfried Klinke und Horst Frense vom VfL Oldenburg in 2:14:20 den bis dahin bestehenden Landesrekord in der 10 km Mannschaftswertung der AK M70 gleich um acht Minuten verbessert. Zu den Deutschen 10 km Meisterschaft auf Düsseldorfs Prachtboulevard der Königsallee waren sie nun mit dem Ziel angereist diese Zeit noch einmal zu toppen. Schwülwarmes Wetter erschwerte dieses Unterfangen erheblich. So blieben Ostendorf (41:55) und Frense (48:58) fast eine Minute über ihrer Zeit von Lingen. „Nach Ende des Laufes, waren zahlreiche, überwiegend weibliche Läufer zusammen gebrochen. Meiner Meinung nach aufgrund der extremen Luftverhältnisse“, beschreibt Ostendorf die Bedingungen während der Meisterschaft. Am Ende war es ein stark verbesserter Siegfried Krinke der für die Verbesserung des Rekordes sorgte. In 42:55 war er mehr als zweieinhalb Minuten schneller als in Lingen. In 2:13:48 verbesserten die drei VfLer nicht nur den Landesrekord sondern sicherten sich auch mit fast fünfzehn Minuten Vorsprung den Deutschen Meistertitel mit der Mannschaft. Aber damit nicht genug. Den Medailliensatz komplett machten Ostendorf und Krinke durch die Plätze zwei und drei in der Einzelwertung. Der spätere Deutsche Meister Klaus Wagner LG Bad Soden) ging trotz der warmen Witterung gleich ein hohes Tempo an. „Ich habe erst gar nicht versucht damit zu halten“, so Ostendorf der mit einem Rückstand von 19 Sekunden auf Platz zwei lief. Eine wahre Energieleistung lieferte Siegfried Klinke ab, der als Dritter ins Ziel kam. In einem kraftvollen Endspurt hielt er den mehrfachen Weltmeister, Peter Lessing, in Schach und kam 10 Sekunden vor Lessing ins Ziel. Horst Frense wurde achter, ein Platz vor seinem Vereinskollegen Helmut Fuchs der für die 10 km 50:09 Minuten benötigte.

Sechs VfL-Siege bei Grenzlandspielen

Eine lange Saison nähert sich langsam aber sicher dem Ende. Eines der letzten Sportfeste in diesem Jahr waren die Grenzlandspiele in Leer am vergangenen Samstag. Wie schon am Tag zuvor in Delmenhorst war zu bemerken, dass viele Sportler nicht mehr ihre besten Leistungen abrufen können. Des Öfteren konnte man in Gesprächen hören, dass sich Trainer wie Athleten auf das Ende der Saison freuen. Kleinere Verletzungen tun ihr übriges. Adham Hess konnte zwar seine beiden Rennen über 100 m (11,74) und 200 m (23,65) gewinnen, blieb aber aufgrund muskulärer Probleme im Oberschenkel weit unter seinen Möglichkeiten. „Das waren heute maximal 80 % die ich geben konnte, die muskulären Probleme haben mich schon ganz schön behindert“. Dennis Siegmund lief über 100 m die viertschnellste Zeit des Tages und gewann damit seine Altersklasse deutlich. Konstantin Merkel belegte in 24,31 über 200 m den zweiten Platz hinter Hess. Einen Tag nach seiner Bestleistung über 1500 m gewann Sebastian Koch in guten 2:08,63 die Männerklasse über 800 m. Insgesamt lief er die zweitschnellste Zeit. Einen Doppelsieg bei den Frauen konnte Michelle Kipp über 200 und 3000 m einfahren. In ihrem ersten 200 m Wettkampf überhaupt kam sie mit der Zeit von 30,09 ins Ziel und ärgerte sich am Ende ein wenig darüber, dass sie die 30 Sekundengrenze nur knapp verfehlt hatte. „Ich bin am Start leider etwas zu langsam angegangen“, analysiert sie ihren eigenen Lauf. Die 3000 m absolvierte sie zum Abschluß des Wettkampftages als Tempolauf und kam nach 11:35,6 Minuten ins Ziel. Ebenfalls über 3000 m am Start waren Bernd Teuber (12:03) und Peter Fuchs (13:12).

Licht und Schatten beim Abendsportfest in Delmenhorst

Während Sebastian Koch nach seiner neuen Bestzeit über 1500 m (4:25,94) das Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht bekam, konnten andere wie Bernd Teuber nur den Kopf schütteln über die eigene Leistung. Den Anfang machte Dominic Ellwardt der in persönlicher Bestzeit von 44,16 die 300 m gewann. Den zweiten Sieg des Tages fuhr Klaus Sprenger mit dem Diskus ein. Seine 30,72 m reichten gleichzeitig um sich in der Bestenliste auf den zehnten Platz zu schieben. Nicht ganz in Bestform präsentierte sich Johann Arends, der mit Diskus (34,23), Kugel (9,47) und Hammer (34,06) nicht an seine Jahresbestleistung heran kam. „Ich kann nicht meckern, die Leistungen entsprechen meinem Trainingszustand“, bewertet Arends seine Leistungen. In 53,26 lief Konstantin Merkel den langsamsten 400 m Lauf seiner Laufkarriere und war dementsprechend unzufrieden mit seiner eigenen Präsentation. Jost Schütte freute sich über seine Zeit von 1:36,6 über dieselbe Distanz. Um eine Zehntel verbesserte Michelle Kipp ihre persönliche Bestzeit über 100 m in 14,54. Adham Hess (11,36), Bernd Teuber (14,22), Wolfgang Jung (14,63) und Klaus Sprenger (16,42) liefen alle deutlich an ihren Jahresbestleistungen vorbei. Deutlich besser lief es für die VfLer über 1500 m. Neben Koch konnte sich auch Kathrin Scholl über ihre Zeit von 5:28,2 freuen. Mit dieser Zeit übernahm sie nicht nur den ersten Platz in ihrer Altersklasse, sondern konnte sich auch in der Frauenhauptklasse in der Bestenliste platzieren. Aus unerfindlichen Gründen kam Jost Schütte über diese Distanz nicht in die Wertung. Das drückende Wetter machte den Langstrecklern das Leben schwer. Weder Nele (11:16) und Swantje Harms (12:42) über 3000 m noch Florian Bahlmann (17:43) und Jens Willers (17:44) über 5000 m konnten ihre Zielzeiten erreichen. Nachdem Paula Böttcher beim letzten Abendsportfest aufgrund eines Fehlers der Rundenzähler eine Runde zu wenig gelaufen war gab der Veranstalter ihr erneut die Möglichkeit die 10.000 m zu laufen. Leider wurde der Lauf nicht offiziell ausgeschrieben, so dass Böttcher das Rennen alleine absolvieren musste. Dies meisterte sie allerdings mit Bravour. In 40:48 war sie nur unwesentlich langsamer unterwegs als beim letzten Mal.